Züricher Taxi-Streit: Verbände setzen auf Schweizer Spezialisten

Die Taxiverbände aus Südbaden und Bayern sowie der Bundesverband BZP unterstützen ein betroffenes Taxiunternehmen, gegen den jüngsten Entscheid des Bülacher Bezirksrates Beschwerde einzulegen. Das Mandat wurde dem Schweizer Staats- und Verwaltungsrechtler Professor Dr. Urs Saxer erteilt.
Redaktion (allg.)

Der Bezirksrat hatte Anfang Februar beschlossen, dass Taxiunternehmer aus Deutschland und Österreich künftig keine Fahrgäste mehr vom Züricher Flughafen abholen dürfen (Näheres hierzu sowie zur gesamten Chronik des Streits finden Sie in unserem Thema des Monats März).

Mit Professor Dr. Urs Saxer setzen die Verbände ganz bewusst auf einen Experten, der die schweizerische Rechtsprechung gut kennt. Auch die österreichische Wirtschaftskammer setzt bei seiner Beschwerde auf den Professor.

„Wir können uns zwar kaum vorstellen“, so Peter Welling, Hauptgeschäftsführer des Südbadischen Verbandes, „dass das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich dem Ansinnen des Bülacher Bezirksrates Recht gibt und damit insbesondere auch dem Flughafen Zürich schaden würde, aber im Hinblick auf die Schweizer Gerichtsbarkeit müssen wir einfach auf Nummer sicher gehen.“

Sollte der Rechtstreit negativ ausgehen, könnte dies nach Auffassung der Verbände auch dazu führen, dass Schweizer Taxis künftig in Deutschland keine Fahrgäste mehr aufnehmen dürfen.

(sk)
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