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Taxi-Pionier Mazda baut Brücken zum Taxi-Gewerbe ab

Seit Oktober 2015 unterstützen die Leverkusener Deutsch-Japaner das Taxigeschäft nicht mehr.
Den Service für ihre Taxi-Kunden müssen die Mazda-Händler jetzt ganz alleine finanzieren. (Foto: Dietmar Fund)
Den Service für ihre Taxi-Kunden müssen die Mazda-Händler jetzt ganz alleine finanzieren. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Mazda unterstützt seit dem 1. Oktober 2015 seine Händler nicht mehr beim Verkauf von Taxis. Das teilte Pressereferentin Karin Lindel erst mit, als taxi heute im November die Taxikonditionen aller Pkw- und Transporter-Hersteller abfragte. Damit bestätigten sich leider Gerüchte, die taxi heute schon vor Monaten zu Ohren gekommen waren.

Zuletzt hatte Mazda mit dem Kompaktvan Mazda5, der Limousine und dem Kombi der Baureihe Mazda6 und dem SUV CX-5 ein breit aufgestelltes Taxi-Programm. Wie auf der Internetseite von Intax zu sehen ist, wird seit Oktober nur noch ein Taxi-Paket für den CX-5 zum unsubventionierten Preis von 2.249 Euro inklusive Folierung angeboten. Der folierte Mietwagen kostet nur 100 Euro weniger.

Dittmar Michelsen, der seit längerem das Gebrauchtwagen-Geschäft betreut, hatte einst das Taxi-Geschäft aufgebaut und damit den Grundstein für den Ausbau seines Umrüsters Intax in Oldenburg zur verlängerten Werkbank praktisch aller Importeure und von Ford gelegt. Er hatte zu Zeiten des Mazda-Taxis 626 intensiv auch bei den Mazda-Händlern für die Bedürfnisse der Taxi-Branche geworben. Michelsens damaliger Taxi-Ansprechpartner verfolgte stolz auf einer großen Uhr im Flur, wie viele Taxis die Marke verkaufte.

Seit einigen Jahren betreut Peter Pleiner das Taxi-Geschäft der Marke. Er sagte zu taxi heute, er sei natürlich auch traurig über den Abschied von dieser Zielgruppe, mit der man viel bewegen könne. Er werde seine Händler und seine Taxi-Kunden weiterhin nach Kräften unterstützen.
 

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