Auch CleverShuttle und FreeNow arbeiten an Fahrer-Schutz

Die beiden Mobilitätsdienstleister haben für ihre Fahrzeuge Abtrennungen und für ihre Fahrer auch Masken beschafft.

CleverShuttle lässt seine Fahrzeuge jetzt häufiger reinigen. (Foto: CleverShuttle)
CleverShuttle lässt seine Fahrzeuge jetzt häufiger reinigen. (Foto: CleverShuttle)
Dietmar Fund

Die Bahn-Tochter CleverShuttle verkündet, dass sie bundesweit in allen Fahrzeugen entweder eine Trennfolie zwischen Vorder- und Rücksitzen oder eine feste Glasscheibe habe. Die festen Trennscheiben haben die batterieelektrisch angetriebenen LEVC-Londontaxis mit Range Extender. Die einfache Folien-Lösung bekamen andere Fahrzeuge wie der Nissan e-NV 200.

Alle Fahrzeuge würden jetzt in kürzeren Intervallen gereinigt und die Kontaktflächen häufiger desinfiziert, teilt der Pooling-Anbieter mit. Alle Fahrer müssten ebenso wie alle Fahrgäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen. CleverShuttle bezieht die Masken für seine Fahrer von der Behindertenwerkstatt der sozialen Manufaktur der Diakonie am Thonberg in Leipzig.

Wie Zeitungsberichte aus ganz Deutschland zeigen, haben es auch jede Menge Taxi- und Mietwagenunternehmer geschafft, mit ihren Schutzmaßnahmen für Fahrer und Fahrgäste auf sich aufmerksam zu machen.

Free Now, die Mobilitäts-Tochter von BMW und Daimler, will derweil nach den 500 ersten Taxi-Trennscheiben weitere einbauen lassen. Außerdem verkündet das Unternehmen, es werde in den nächsten Wochen 10.000 Mundschutzmasken nicht genannter Herkunft an die angeschlossenen Fahrer verteilen. An sie sei auch eine größere Menge an Desinfektionsmitteln verteilt worden. Dafür habe man sich mit dem bayerischen Verkehrsministerium und mit weiteren Mobilitätspartnern kurzgeschlossen.

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