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Taxi-Vertrieb: Benz verkauft Skoda

Das Laupheimer Autohaus Benz hält eine Partie fertig umgerüsteter Octavia Combi mit und ohne Folierung bereit, deren Ausstattung mit einem örtlichen Taxiunternehmer besprochen worden ist.

Geschäftsführer Frank Benz (v.l.), Verkaufsleiter Ludwig Benz und Businesskunden-Berater Kai-Uwe Krause bieten 17 fertige und schnell lieferbare Skoda Octavia-Taxis an, von denen drei schon foliert sind. (Foto: Dietmar Fund)
Geschäftsführer Frank Benz (v.l.), Verkaufsleiter Ludwig Benz und Businesskunden-Berater Kai-Uwe Krause bieten 17 fertige und schnell lieferbare Skoda Octavia-Taxis an, von denen drei schon foliert sind. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Weil Skoda seit geraumer Zeit wegen der WLTP-Problematik selbst keine Taxis mit Taxi-Paket ab Werk mehr anbietet und sie auch nicht mehr subventioniert, hat der Laupheimer Markenhändler AutoCenter Benz GmbH beschlossen, das Taxi-Geschäft in Eigenregie fortzuführen. Verkaufsleiter Ludwig Benz und sein Cousin Frank Benz als Geschäftsführer haben 17 Skoda Octavia Combi nach der Tageszulassung bei INTAX in Oldenburg mit der Taxi-Basisausstattung umrüsten lassen. Auf diesem Weg muss der Hersteller keine eigenen Verbrauchswerte für die Taxi-Version ermitteln.

Ludwig Benz hat die Konfiguration der Fahrzeuge mit dem Taxiunternehmer Thomas Höld von Taxi-Bürgin in Laupheim und seinem Leitenden Mitarbeiter Tobias Banschbach besprochen, die in Laupheim 15 Taxis unterschiedlicher Marken einsetzen und alle bei Benz warten lassen. Danach hat er ein Sondermodell des Skoda Octavia Combi mit 2-l-TDI, 110 kW/150 PS und Siebengang-DSG mit nassen Kupplungen bestellt, das auf die Ausstattungsvariante „Style“ aufbaut. Die Fahrzeuge haben darüber hinaus LED-Scheinwerfer, Ledersitze, eine beheizte Frontscheibe, eine elektrisch angetriebene Heckklappe, einen bis 160 km/h wirksamen Abstandsregler, Parksensoren vorn und hinten und eine Rückfahrkamera. Ein paar von ihnen haben außerdem einen Spurhalteassistenten.

Für das Taxameter ist eine Dachkonsole eingebaut, mit der das Autohaus flexibler auf die Wünsche der Kunden nach einer bestimmten Marke eingehen kann als beim Einbau eines Spiegeltaxameters. Ansonsten entspricht die Vorrüstung samt Taxi-Alarmanlage dem, was INTAX selbst auf seiner Homepage aufführt. Drei der Octavia-Taxis sind bereits foliert. Die anderen können auf Kundenwunsch foliert werden, was der langjährige Partner Drescher Folientechnik aus Vöhringen erledigt. Die Preise der Taxis beginnen mit Folierung bei 29.500 Euro (ohne MwSt.) und ohne sie bei 26.800 Euro.

„Mit der Bestellung dieser Fahrzeuge gehen wir ein hohes unternehmerisches Risiko ein, aber wir glauben an das Taxi-Geschäft“, erklärt Ludwig Benz. „Wir sind auch daran interessiert, bei entsprechender Nachfrage die bisher mit einem Taxi-Paket ab Werk lieferbare Modellpalette anzubieten.“ Für den größeren Superb müsste also erst einmal eine Anzahl Fahrzeuge zusammenkommen.

Ansprechpartner für den Verkauf der Octavia-Taxis im Hause Benz ist Kai-Uwe Krause. Er ist zertifizierter Businesskunden- und Fuhrparkberater.

Laut Jörg Hatscher, dem geschäftsführenden Alleingesellschafter von INTAX, erstellt der Hersteller im Falle einer Tageszulassung das erforderliche COC-Papier für das Basisfahrzeug. Wenn der Händler die Fahrzeuge anschließend in den Verkehr bringe, sei das rechtlich sauber. Kunden könnten deshalb über ihren Skoda-Händler mit einer Tageszulassung versehene Taxis direkt bei INTAX umrüsten lassen. Da Skoda sie aber derzeit nicht subventioniert, ist dafür der volle auf der Homepage ausgewiesene Paket-Preis fällig. Er beträgt mit Folierung 2.890 Euro und ohne sie 1.590 Euro.

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