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Toyota hat sein nächstes Taxi ordentlich verbessert

Der kompakte SUV namens RAV4, der bald auch mit einem Taxi-Paket von INTAX bestellbar sein wird, ist geräumig, gut gefedert, fährt mit Hybridantrieb sehr leise und hat ein gefälligeres Cockpit als bisher.

Die fünfte Generation des Toyota RAV4 ist kaum länger als die vierte, aber nicht nur optisch stattlicher, sondern auch geräumiger. (Foto: Dietmar Fund)
Die fünfte Generation des Toyota RAV4 ist kaum länger als die vierte, aber nicht nur optisch stattlicher, sondern auch geräumiger. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Der Schritt von der vierten zur fünften Generation des Toyota RAV4 ist nicht nur optisch sichtbar, sondern auch deutlich spürbar. Das zeigte die Fahrvorstellung am 31. Januar 2019 in Aschheim bei München, wo nur Hybrid-Modelle mit Frontantrieb gefahren werden konnten.

Die fünfte Generation des kompakten SUV steht auf der neuen Plattform mit dem Kürzel TNGA, die auch schon der aktuelle Prius 4 als Basis hat. Bei ihr sind der Schwerpunkt und der Hüftpunkt etwas abgesenkt, aber nach wie vor kann man auch hinten dank der großen Türausschnitte bequem ein- und aussteigen, was nicht nur älteren Fahrgästen gefallen wird. Der bei fast gleicher Außenlänge wie bisher um 30 Millimeter verlängerte Radstand ist im Fond spürbar. Dort haben große Fahrgäste viel Knie- und Kopffreiheit und auch viel Platz für ihre Füße, selbst wenn die Vordersitze ganz hinten stehen. Dafür ist allerdings der Längsverstellbereich der Vordersitze nicht so üppig, wie man es von Wettbewerbern kennt.

Trotz des Mitteltunnels haben auch Erwachsene auf dem Mittelsitz noch Platz für ihre Beine und stoßen nicht auf Hartplastik an den Vordersitzlehnen. Hier macht sich die um 40 Millimeter gewachsene Breite bemerkbar. Nur die herunterklappbare Armlehne drückt etwas am Rücken. Die Lehnenneigung der asymmetrisch geteilten Bank, deren breiterer Teil rechts liegt, lässt sich verstellen. Beim Umlegen der Lehne entsteht eine nach vorn leicht ansteigende Ladefläche.

Der Kofferraum ist ordentlich, gut geschnitten und leicht beladbar. Unter der Heckklappe können auch große Taxifahrer bequem stehen.

Beim Basismodell und der für preisbewusste Flottenkunden konzipierten Business Edition sind 17-Zoll-Räder Serie. Der zum Kennenlernen bereitgestellte RAV4 Business Edition hatte indes die optionalen 18-Zoll-Räder. Mit ihnen zeigte sich das Hybridmodell angenehm straff und insgesamt sehr ausgewogen abgestimmt. Die Lenkung vermittelte einen sehr guten Fahrbahnkontakt. Bei der Fahrt zum nächsten Fahrgast kann der Taxifahrer flott durch Kreisverkehre zirkeln und über kurvige Landstraßen huschen.

Der Hybridantrieb auf der Basis eines verbrauchsoptimierten 2,5-l-Benziners bietet eine Systemleistung von 160 kW/218 PS, die nach wie vor über ein eigentlich stufenloses Automatikgetriebe auf der Vorderräder geleitet werden. Nach dem leisen elektrischen Anfahren zeigt sich der Benziner ebenfalls gut gedämmt und wird auch beim Beschleunigen nicht allzu laut. Um den „Gummibandeffekt“ zu glätten, hat Toyota künstliche Gangstufen einprogrammiert, die die Drehzahlsprünge begrenzen. Man fragt sich dann allerdings in der Normalstellung des Programmwählschalters, wo die vielen Pferdestärken geblieben sind. Als Sportler ist der RAV4 nach wie vor nicht gedacht. Seine Stärke ist das vorausschauende Dahingleiten, bei dem wohltuend niedrige Motor- und Abrollgeräusche ebenso auffallen wie deutliche Windgeräusche bei der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf der Autobahn.

Die recht gut ausgestattete Business Edition kommt beim Fronttriebler auf 30.832 Euro (Preise ohne MwSt.). Mit dem mechanischen Allradantrieb, der über einen nunmehr drehmoment- und leistungsstärkeren Elektromotor an der Hinterachse realisiert wird, ist der RAV4 ab der Comfort-Ausstattung für 31.924 Euro bestellbar. Den größten Verkaufsanteil von 60 Prozent erwarten sich die Marketing-Strategen der Marke indessen von der Club-Variante. Sie kostet mit Frontantrieb 31.252 Euro und mit Allradantrieb 33.773 Euro.

Einen ausführlichen Fahrbericht bringt taxi heute in der Ausgabe 3-4/2019.

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