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Sharing Economy schädigt Sozialkassen

Der Geschäftsführer des Verbandes des Verkehrsgewerbes Baden warnte Politiker vor den Folgen einer Deregulierung.

Dipl.-Ing. Markus Strecker ging hart mit der Sharing Economy ins Gericht. (Foto: Verband)
Dipl.-Ing. Markus Strecker ging hart mit der Sharing Economy ins Gericht. (Foto: Verband)
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Das Unternehmensmodell der Sharing Economy stuft ihre Partner als selbständige Unternehmer ein. Das hat fatale Folgen für die Sozialkassen. Der klassische Unternehmer, der Sozialabgaben und Steuern abführt, kann dann nicht mehr mithalten und die soziale Absicherung der angestellten Fahrer ist in Gefahr. Das erklärte sinngemäß Dipl.-Ing. Markus Strecker, Geschäftsführer des Verbandes des Verkehrsgewerbes Baden, bei der Fachvereinigungssitzung Taxi/Mietwagen, die anlässlich der Jahreshauptversammlung 2017 in Karlsruhe stattfand.

Strecker erklärte in seinem Geschäftsbericht außerdem, nach den Gesetzen der Sharing Economy bestehe die Gefahr, dass nur noch lukrative Fahrten durchgeführt würden. Ältere, behinderte oder kranke Menschen oder Bewohner ländlicher Gebiete würden nicht mehr oder nur noch zu astronomischen Preisen bedient. Ähnliches passiere in Ballungsräumen bei zeitlicher oder lokaler Knappheit.

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