Taxi-Wettbewerber CleverShuttle wirft dreimal das Handtuch

In Berlin, Dresden und München bietet die Bahn-Tochter ihr Ridepooling nicht mehr an.

Anders als hier in Dresden möchte CleverShuttle künftig mit lokalen Partnern zusammenarbeiten. (Foto: CleverShuttle)
Anders als hier in Dresden möchte CleverShuttle künftig mit lokalen Partnern zusammenarbeiten. (Foto: CleverShuttle)
Dietmar Fund

In den Städten Berlin, Dresden und München kann man seit dem 26. Juni 2020 keine Fahrt mit dem Ridepooling-Dienst von CleverShuttle mehr buchen. Als Gründe für die Aufgabe dieser Angebote nennt die Bahn-Tochter eine „strategische Neubewertung der Aktivitäten in diesen Städten“ und „wirtschaftliche Gründe“. Das Unternehmen ziele auf eine konsequente Ergänzung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) mit starken kommunalen Unternehmen. Man sei in Gesprächen mit verschiedenen Städten, um den Service in dieser Form anzubieten.

CleverShuttle betont, dass das Ridepooling in Düsseldorf, Kiel und Leipzig normal weiterlaufe. Dort habe das Unternehmen schon starke Partnerschaften geschlossen und deshalb sei die Entwicklung des Geschäfts dort positiv.

In den von der Schließung betroffenen Städten sollen nun gemeinsam mit der Deutschen Bahn Informations- und Beratungsangebote die berufliche Zukunft der Fahrerinnen und Fahrer sichern.

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