Rollitaxi-Umrüster macht Systemboden leichter

Der niederländische Umrüster Tribus hat seinen Systemboden überarbeitet, wodurch er bis zu 35 Prozent leichter geworden sein soll.

Der neue Systemboden TriflexAIR 2.0 soll bis zu 35 Prozent weniger wiegen als der zehn Jahre lang gebaute Vorgänger-Boden. (Foto: Tribus)
Der neue Systemboden TriflexAIR 2.0 soll bis zu 35 Prozent weniger wiegen als der zehn Jahre lang gebaute Vorgänger-Boden. (Foto: Tribus)
Dietmar Fund

Schon seit jeher kommt es bei Fahrzeugen für die Beförderung mehrerer Rollstuhlfahrenden sehr auf das Gewicht der dafür verbauten Komponenten an. Diese Problematik hat sich durch die sowieso schon schweren elektrisch angetriebenen Basisfahrzeuge verstärkt, die jetzt auf den Markt kommen. Daher hat auch der niederländische Rollstuhltaxi-Spezialist Tribus seinen Systemboden nach zehn Jahren grundlegend überarbeitet. Er heißt nun „TriflexAIR 2.0“ und soll dank Leichtbauweise um bis zu 35 Prozent leichter als der Originalboden geworden sein.

Der neue Boden sei nach den höchsten Sicherheitsstandards im Mercedes-Benz Sprinter und im Volkswagen Crafter getestet worden und besitze eine M1-Typgenehmigung. Die anderen Marken und Modelle sollten noch in diesem Jahr folgen.

Die ersten Kleinbusse mit dem neuen Boden würden jetzt bei Kunden getestet. Wenn die Testphase erfolgreich laufe, solle die Serienproduktion im Juni starten, teilt Tribus mit.

Das Unternehmen wird im Mai erstmals auf einem Stand bei der RETTmobil in Fulda über den neuen Systemboden informieren. Wie bisher sind in ihn Befestigungselemente für Einzelsitze und die Sicherung von Rollstühlen und Rollstuhlfahrenden eingelassen.

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