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Bayern will barrierefreie Taxis fördern - leider nicht finanziell

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales setzt auf eine freiwillige Selbstverpflichtung und den Landesverband der Taxi- und Mietwagenunternehmer.
Frank Kuhle (l.) und Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger zeigen den Aufkleber, der für barrierefreies Taxifahren wirbt. (Foto: N. Schäffler/StMAS)
Frank Kuhle (l.) und Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger zeigen den Aufkleber, der für barrierefreies Taxifahren wirbt. (Foto: N. Schäffler/StMAS)
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Bayerische Taxi- und Mietwagenunternehmer, deren Fahrerinnen und Fahrer mobilitätseingeschränkte und sinnesbeeinträchtigte Fahrgäste aktiv unterstützen, sie von Tür zu Tür begleiten und ihnen mit dem Gepäck helfen, sollen künftig mit einem Aufkleber werben dürfen. Er trägt den Slogan „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!“.

Das geht aus einer Vereinbarung hervor, die Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger am 10. Juni mit Frank Kuhle geschlossen hat, dem Vorsitzenden des Landesverbandes der Taxi- und Mietwagenunternehmer. Der erklärte in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, der Verband freue sich, auf diese Weise die Dienstleistungsbereitschaft der bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmer demonstrieren zu können.

Der Freistaat möchte im laufenden Doppelhaushalt insgesamt 221 Millionen Euro in den Abbau von Barrieren investieren. Eine Förderung von Rollstuhltaxis ist offensichtlich nicht vorgesehen.

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