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Tribus bringt Rollitaxi auf der Basis des E-Crafter

Der elektrisch angetriebene große Transporter von Volkswagen Nutzfahrzeuge soll mit einem Hecklift, zwei Rollstuhlplätzen und flexibel nutzbarem Sitzkonzept auf den Markt kommen.

Tribus verlädt Rollstuhlfahrer über einen Hecklift, was bei einem 3,5-Tonner eigentlich auch die einzig praktikable Lösung ist. (Foto: Tribus)
Tribus verlädt Rollstuhlfahrer über einen Hecklift, was bei einem 3,5-Tonner eigentlich auch die einzig praktikable Lösung ist. (Foto: Tribus)
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Dietmar Fund

Der Kleinbus-Umrüster Tribus aus dem niederländischen Utrecht kündigt die Umrüstung des E-Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge zum rollstuhlgerechten Minibus an. Sobald der E-Crafter auf dem deutschen Markt erhältlich ist, möchte Tribus den 3,5-Tonner für die Führerscheinklasse B mit einem abgesenkten Einstieg an der Beifahrertüre und zwei entlang der linken Wand angeordneten Rollstuhlplätzen umrüsten. Sein „TriflexAIR“ genannter Systemboden mit Befestigungen für Rollstühle, Rollstuhlsicherungen und Einzelsitze soll neben den beiden Rollstühlen noch vier Einzelsitze zulassen.

Sobald kein Rollstuhlfahrer mitfährt, lassen sich anstelle der Rollstühle vier weitere Einzelsitze herunterklappen. Dadurch bietet das Fahrzeug dann acht Fahrgastsitze. Zum Ein- und Ausladen der Rollstuhlfahrer bietet Tribus optional einen Hecklift an.

Laut Tribus soll der Elektromotor des E-Crafter mit einer Leistung von 100 kW/136 PS aufwarten. Seine Akkus mit einer Kapazität von 35,8 kWh sollen für eine Reichweite von bis zu 173 Kilometer gut sein und sich über eine 40 kW-Gleichstrom-Schnelllademöglichkeit in 45 Minuten bis zu 80 Prozent aufladen lassen. Das Normalladen dauere hingegen 5 Stunden und 20 Minuten.

Tribus hat seine flexible Innenraumgestaltung bereits auf der Europäischen Taximesse Anfang November 2018 in Köln gezeigt. Deren Kombination mit einem elektrisch angetriebenen Transporter könnte für Taxi- und Mietwagenunternehmer interessant sein, die regelmäßig zweimal am Tag Behindertenwerkstätten anfahren und entweder zwischen der Hin- und der Rückfahrt laden können oder aber mit der relativ geringen Reichweite des E-Crafter klarkommen und die Akkus nachts in Ruhe laden können.

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