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Rollstuhltaxis springen bei Bahn-Baustellen ein

Der Karlsruher Verkehrsverbund realisiert mit der örtlichen Taxizentrale barrierefreie Ersatzverkehre.
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Dietmar Fund

Während der Sommerferien verkehren auf mehreren Bahnlinien des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) Busse statt Bahnen, während die Schienen instandgesetzt werden. Weil nicht alle Ersatzbusse Rollstuhlfahrer mitnehmen können, hat der KVV mit der Karlsruher Taxizentrale eine Lösung mit Rollstuhltaxis verwirklicht.

Die Fahrgäste müssen ihr Rollstuhltaxi am Ende der Fahrt normal bezahlen und auf ihrer Quittung notieren, auf welcher S-Bahn-, Straßenbahn- oder Regionalbahnlinie sie sonst gefahren wären. Diese Quittung müssen sie dann unter Angabe ihrer Kontoverbindung per Post oder per E-Mail an den KVV schicken, der die Kosten zurück überweist. Intern verteilt er sie dann je nach Fahrstrecke auf die drei Partner Verkehrsbetriebe Karlsruhe, Albtal-Verkehrs-Gesellschaft und Deutsche Bahn.

Taxi- und Mietwagenunternehmer, in deren Region die Bahnen weitgehend barrierefrei verkehren, könnten die dortigen Verkehrsträger auch einmal auf diese kundenfreundliche Lösung aufmerksam machen.
 

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