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TaxiBus-Linie erprobt Rollstuhltaxi-Angebot

Der Regionalverkehr Köln möchte auf einer von Taxiunternehmern betriebenen TaxiBus-Linie auch nicht umsetzbare Rollstuhlfahrer befördern.
Anders als dieser TaxiBus eines Taxiunternehmens sollen die Rollstuhltaxis auch nicht umsetzbare Rollstuhlfahrer befördern. (Foto: RVK)
Anders als dieser TaxiBus eines Taxiunternehmens sollen die Rollstuhltaxis auch nicht umsetzbare Rollstuhlfahrer befördern. (Foto: RVK)
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Dietmar Fund

Rollstuhlfahrer unter dem Stichwort Inklusion immer mehr ins öffentliche Leben zu integrieren, findet bei Politikern immer mehr Beachtung. Das zeigt auch das Beispiel der TaxiBus-Linie zwischen Bad Münstereifel und Mechernich. Dort erprobt der Konzessionsinhaber Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) seit Anfang Januar 2018 den Einsatz von Rollstuhltaxis, die auch nicht umsetzbare Rollstuhlfahrer befördern können.

Auch sie können nun mit derselben halbstündigen Voranmeldefrist von einer Haltestelle aus mit dem TaxiBus fahren, der von Taxiunternehmern betrieben wird. Der Fahrpreis ist für sie derselbe wie für alle anderen Fahrgäste. Aussteigen können die Rollstuhlfahrer nicht wie bei einem gewöhnlichen Rollstuhltaxi direkt an ihrem Zielort, aber zumindest in dessen Nähe.

Welche und wie viele Rollstuhl-taugliche Fahrzeuge eingesetzt werden, schreibt die RVK nicht. Ebenso wenig informiert sie über die genaue Dauer des Testbetriebs. Mit ihm will die RVK die Nachfrage nach einem solchen Angebot und seine Umsetzbarkeit im Kreisgebiet prüfen.

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