Taxi-Bundesverband sucht nach Rolli-Goodies

Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) hat den Bundesverband Taxi und Mietwagen gebeten, bundesweit Unterstützungsmöglichkeiten für Rollstuhltaxis abzufragen.

Die Umrüstung zum Beispiel von Kasten-Kombis mit einem Heckeinstieg für Rollstuhlfahrer – wie hier beim MobiTEC - sollte laut dem GVN mit öffentlichen Geldern gefördert werden. (Foto: Dietmar Fund)
Die Umrüstung zum Beispiel von Kasten-Kombis mit einem Heckeinstieg für Rollstuhlfahrer – wie hier beim MobiTEC - sollte laut dem GVN mit öffentlichen Geldern gefördert werden. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Welche Städte, Gemeinden und Landkreise fördern die Umrüstung für die Rollstuhlbeförderung geeigneter Fahrzeuge, bezuschussen Fahrten mit Rollstuhltaxis oder fördern sie mit anderen Maßnahmen? Das bundesweit abzufragen, hat die Fachvereinigung Personenverkehr des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbes Niedersachsen (GVN) den Bundesverband Taxi und Mietwagen gebeten. Darauf hat die Fachvereinigung ihre Mitglieder mit ihrem Rundschreiben vom 10. März 2020 hingewiesen.

Die Fachvereinigung sieht eine Förderung in irgendeiner Form als notwendig an, weil rollstuhlgerechte Fahrzeuge teurer seien und refinanziert werden müssten. Ohne Förderung werde deren Angebot begrenzt bleiben, was Rollstuhlfahrer ebenso ausgrenze wie erhöhte Tarife, wenn sie sie selbst bezahlen müssten. Aus diesem Grund spricht sich die Fachvereinigung dafür aus, Rollstuhlfahrten als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu sehen, bei der der Staat und die Steuerzahler gefordert seien.

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