Pellenz fördert nun auch Rollstuhltaxis

Wie Jugendliche und Senioren können nun auch Rollstuhlfahrer mit einem 50prozentigen Zuschuss Taxi fahren.

Mit Fachgebietsleiter Stephan Ristow freuten sich (v.l.), Behördenleiter Oliver Fender, der Seniorenbeauftragte Richard Hubers, Bürgermeister Klaus Bell, Taxiunternehmer Mario Rassuli, Martin Busenbender, Jugend- und Seniorenbeauftragter von Kruft, sowie Bernd Schemmer, Fachbereichsleiter Soziales, Tourismus und Kultur. (Foto: VG Pellenz)
Mit Fachgebietsleiter Stephan Ristow freuten sich (v.l.), Behördenleiter Oliver Fender, der Seniorenbeauftragte Richard Hubers, Bürgermeister Klaus Bell, Taxiunternehmer Mario Rassuli, Martin Busenbender, Jugend- und Seniorenbeauftragter von Kruft, sowie Bernd Schemmer, Fachbereichsleiter Soziales, Tourismus und Kultur. (Foto: VG Pellenz)
Dietmar Fund

Mit einem Zuschuss von 50 Prozent, der auf 8 Euro pro Fahrt gedeckelt ist, können seit dem 13. Januar 2020 Rollstuhlfahrer innerhalb der Verbandsgemeinde Pellenz mit einem Rollstuhltaxi fahren. Eine entsprechende Vereinbarung hat die Verwaltung mit Mario Rassuli geschlossen, dem Inhaber des Taxiunternehmens Taxi Döhrn aus Weißenthurm.

Das Unternehmen setzt fünf Taxen ein, die per Heckeinstieg einen Rollstuhlfahrer aufnehmen und außer ihm vier Begleitpersonen befördern können. Außerdem hat Taxi Döhrn einen „Rollibus“ für vier Rollstuhlfahrer und vier Begleitpersonen. Das schreibt die Gemeinde in ihrer Pressemitteilung.

Sie erklärt darin auch, dass das Team des Taxiunternehmens seine Fahrgäste auch zur Wohnung oder in die Arztpraxis begleite. Bei Bedarf warte der Fahrer auch gerne während des Arztbesuchs, ohne dass dafür weitere Kosten anfielen.

Nutzungsberechtigt sind alle nicht umsetzbaren Rollstuhlfahrer, die in der Verbandsgemeinde wohnen. Eine Altersgrenze gibt es für sie nicht. Die schon länger angebotenen Halbpreisfahrten im Rahmen des Jugendtaxis gibt es zwischen 16 und 21 Jahren, in den Seniorentaxis ab 70 Jahren.

Die preisvergünstigten Rollstuhltaxis können bei Taxi Döhrn telefonisch oder per E-Mail gebucht werden. Fahrgäste füllen dazu Vordrucke aus, die auf der Homepage herunterladbar oder im Taxi verfügbar sind. Das Taxiunternehmen rechnet monatlich mit der Gemeinde ab. „Wir möchten zunächst einmal die Nachfrage prüfen und starten mit Taxi Döhrn, sind aber aufgeschlossen für weitere Anbieter mit geeigneten Fahrzeugen“, sagte Stephan Ristow zu taxi heute. Er ist der Fachbereichsleiter für die Halbpreis-Taxis der Verbandsgemeinde. Taxi Döhrn habe seinen Sitz zwar nicht in der Gemeinde, aber das sei auch bei einzelnen Kooperationspartnern für das Senioren- und das Jugendtaxi auch so.

„Der Taxiunternehmer Mario Rassuli bewirbt das Rollstuhltaxi selbst sehr aktiv“, berichtete der Fachbereichsleiter. „Viele Fahrgäste haben seine Rollitaxis trotzdem noch gar nicht gekannt und wurden durch unsere Pressemitteilung darauf aufmerksam gemacht.“

Interessierte Leserinnen und Leser können den Vordruck der Gemeinde, der für alle drei geförderten Halbpreis-Taxis gilt, als pdf-Datei im Downloadbereich dieser Meldung herunterladen.

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