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Mobility Reha testet Rollitaxis erst einmal selbst

Der Fahrdienst mit angegliedertem Umrüstbetrieb zeigte auf der RETTmobil erstmals Lösungen, die sich im eigenen Einsatz bewährt haben.

Tobias Müller zeigte die leicht verschiebbaren Einzelsitze. (Foto: Dietmar Fund)
Tobias Müller zeigte die leicht verschiebbaren Einzelsitze. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Seit Kurzem macht Mobility Reha aus Bestwig verstärkt Werbung für seine Umbauten, die der Fahrdienst zunächst einmal für seine eigenen Einsätze entwickelt hat. Auf der RETTmobil in Fulda erläuterten Seniorchef Rüdiger Müller und sein Sohn Tobias ihre Devise, „nur Dinge einzubauen, die sich in ihrem Fahrdienst in zwei Wintern bewährt haben“, wie es Rüdiger Müller formulierte.

In einem eigenen Ford Transit L3H3, der wegen seiner Stehhöhe als Messefahrzeug ausgewählt worden war, demonstrierten die beiden ihren Systemboden. Bei ihm liegen die Aluschienen zur Befestigung von Einzelsitzen oder Rollstuhl-Rückhalteeinrichtungen zwischen Holzelementen, deren Breite sich leicht an unterschiedliche Abstände der Sitzfüße anpassen lässt. So kann der Taxi- oder Mietwagenunternehmer dasjenige Sitzsystem verwenden, das er bereits in anderen Fahrzeugen hat, um die Tauschbarkeit zu sichern.

Die Einzelsitze von Mobility Reha müssen zum Verschieben nicht aus der Verankerung gehoben und wieder neu eingesetzt werden, sondern lassen sich mit nur einem federbelasteten Hebel entriegeln, danach verschieben und wieder verriegeln. Über die Verklebung des Bodens können die Gurtkräfte in die Fahrzeugstruktur eingeleitet werden.

Das Problem klappernder Rampen geht das Unternehmen mit einer zweigeteilten Alu-Rampe an, die seitlich keine Verriegelung hat, die ein Quell von Geräuschen sein kann. Sie werde mit einem Anschlagpuffer durch die geschlossene Flügeltüre am Heck so gehalten, dass sie nicht klappern könne, berichtete Rüdiger Müller. Als einen weiteren Vorzug seiner Rampe nennt er, dass sie im Heck nicht auf einer ausladenden Bodenplatte befestigt ist. So bleiben einige Zentimeter mehr Platz, um Rollstuhlbefestigungen zu verankern.

Mobility Reha hat einen Fahrdienst mit rund 200 eigenen Fahrzeugen. Der Fuhrpark besteht hauptsächlich aus Transportern von Ford, umfasst aber auch Mercedes-Benz Sprinter und Peugeot Boxer.

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