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Mannheim gibt bis zu 10.000 Euro für Rollitaxis

Die Stadtverwaltung will die Mobilität von Bürgerinnen und Bürgern verbessern, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Mannheim fördert Rollstuhltaxis wie die, die Harald Damaschke und sein Sohn Marco bei MobiTEC umrüsten. (Foto: Dietmar Fund)
Mannheim fördert Rollstuhltaxis wie die, die Harald Damaschke und sein Sohn Marco bei MobiTEC umrüsten. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Ab Anfang 2019 möchte die Stadt Mannheim den Umbau von Taxis zu Rollstuhltaxis mit bis zu 10.000 Euro bezuschussen. Insgesamt stellt sie 50.000 Euro für die Umbauten zur Verfügung. Die Zuschussrichtlinien werden noch erarbeitet. Antragsberechtigt sind alle Taxiunternehmer, die ihren Betriebssitz in Mannheim haben. Das hat die Stadtverwaltung am 11. Dezember 2018 in einer Pressemitteilung mitgeteilt.

Die Stadtverwaltung reagiert mit dem Förderprogramm auf den Umstand, dass die mehr als 300 Fahrzeuge umfassende Taxiflotte der Stadt kein „inklusives“ Taxi enthalte, wie es im Text heißt. Gemeint sind damit Taxis, bei denen der Rollstuhl über eine ausfahrbare Rampe in das Fahrzeug gefahren werden kann. Da sie auch für die Beförderung nicht mobilitätseingeschränkter Personen genutzt werden könnten, seien sie ein „Taxi für alle“.

Die Fördermaßnahme ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Einsatz von Rollstuhltaxis, die viel flexibler als Fahrdienste und auch einmal an Wochenenden und Feiertagen bestellt werden können, ein Nische mit Wachstumspotenzial darstellt. Darauf weist auch der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) immer wieder hin.

Mittlerweile haben Fahrzeuge vom Schlage eines VW Caddy Maxi, Opel Combo Life oder Mercedes-Benz Citan komfortable Innenräume und eine bessere Geräuschdämmung bekommen, sodass sie auch normale Fahrgäste am Taxistand nicht abschrecken. Den Rollstuhl-Umbau sehen Laien von außen sowieso nicht.

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