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In Mainz fällt man mit einem Rollitaxi auf

Nach Aussage des Verkehrsüberwachungsamtes hat nach langen Jahren der erste Taxiunternehmer eine Konzession für ein rollstuhltaugliches Taxi erhalten.

Einen Umbau dieses Typs hat der Mainzer Unternehmer auch. (Foto: handicap mobil)
Einen Umbau dieses Typs hat der Mainzer Unternehmer auch. (Foto: handicap mobil)
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Dietmar Fund

Taxiunternehmer, die sich ein Rollstuhltaxi anschaffen, sollten ruhig ihre Lokalpresse darauf ansprechen. Besonders dann, wenn sie nicht verschämt auf Fördergelder hinweisen müssen. Das zeigt das Beispiel des Mainzer Taxiunternehmers Carsten Spies, über den Anfang Februar 2019 die Allgemeine Zeitung in Wort und Bild berichtet hat.

Das Lokalblatt zitiert Elke Schmitt, Leiterin für Taxikonzessionen beim Verkehrsüberwachungsamt. Ihre Aussage nach wurde ein ähnliches Angebot vor Jahren leider nicht genutzt. Laut dem Bericht setzt Carsten Spieß einen VW Caddy Maxi mit einem Heckeinstieg ein, der einen Rollstuhlfahrer befördern und dazu noch vier Sitzplätze bieten kann. Sein Umbau stammt vom Umrüster handicap mobil aus Nieder-Olm.

Wie in vielen anderen Orten Deutschlands gibt es offenbar auch im Mainz sonst nur Fahrdienste gemeinnütziger Organisationen, bei denen man eine Rollstuhlfahrt mehrere Tage im Voraus anfordern muss und die nachts gar nicht fahren. Das könnten sich findige Taxi- und Mietwagenunternehmer zunutze machen, zumal die Kasten-Kombis, auf denen die einfacheren Rollitaxis basieren, heutzutage immer mehr Pkw-Komfort für normale Fahrgastfahrten bieten.

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