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5 Euro Taxi-Zuschlag für den Rollstuhl

Mit einem rechtlich ungerechtfertigten Gepäckzuschlag für einen Rollstuhl sorgten mehrere Essener Taxifahrer für negative Schlagzeilen.
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Redaktion (allg.)

Wie die Westfälische Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtete, hatte eine Rostocker Rollstuhlfahrerin bei Taxifahrten in Essen mehrmals 5 Euro Zuschlag für die Mitnahme ihres klappbaren Rollstuhls bezahlen müssen. Die Öffentlichkeit, aber auch große Teile der Taxibranche selbst, reagieren laut WAZ mit Empörung.

Albert Mertes, Vorstand der Essener Taxigenossenschaft, habe sich beispielsweise „beeilt, sich von solchen rufschädigenden Praktiken zu distanzieren“. In seiner Genossenschaft gäbe es einen Verhaltenskodex, dessen Missachtung mit Geldbußen bestraft wird.

Deutliche Worte gegenüber der WAZ findet auch ein Geschäftsleiter eines Unternehmens mit 20 Taxis in Borbeck. Er spricht von einer „Sauerei“. In seinem Taxibetrieb würden größtenteils alte und kranke Menschen befördert werden, egal ob mit Rollator oder Rollstuhl. Davon würde man leben.

Ein unmittelbar betroffener Taxiunternehmer hat sich mittlerweile für das Fehlverhalten seines Fahrers ausdrücklich entschuldigt, dabei aber auch klargestellt, dass es sich um einen Einzelfall handle, hinter dem weder Boshaftigkeit noch Abzocke stecke.

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