Beim ADAC-Winterreifentest lagen vier Premium-Reifen vorn

Der Autoclub testete Winterreifen in zwei Dimensionen, die auch für manche Taxis und Mietwagen in Frage kommen.

Sieht romantisch aus, war aber auch wegen der langen Dunkelheit im skandinavischen Winter sehr anstrengend: die Teststrecke führte durch verschneiten Wald. (Foto: Marc Wittkowski/ADAC)
Sieht romantisch aus, war aber auch wegen der langen Dunkelheit im skandinavischen Winter sehr anstrengend: die Teststrecke führte durch verschneiten Wald. (Foto: Marc Wittkowski/ADAC)
Dietmar Fund

Nach der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und den Autoclubs ACE und ARBÖ hat auch der ADAC am 25. September 2023 die Ergebnisse seines neuesten Winterreifentests veröffentlicht. Er prüfte insgesamt 32 Modelle aus zwei Dimensionen für Fahrzeuge der Kompaktklasse und für SUV der unteren Mittelklasse. Sie könnten auch auf einigen Taxi- und Mietwagen-Modellen aufgezogen werden.

In der Dimension 205/60 R 16 für die Kompaktklasse wurden 7 von 16 getesteten Reifen mit „gut“ bewertet. Weitere 7 wurden als „befriedigend“ eingestuft und 2 mit „mangelhaft“ bewertet. Unter den als „gut“ eingestuften Reifen überzeugten der Dunlop Winter Sport 5, der Michelin Alpin 6, der Goodyear Ultragrip 9+ und der Continental WinterContact TS 870 P sowohl bei der Fahrsicherheit als auch in der neu ins Bewertungsschema mit aufgenommenen „Umweltbilanz“. Die wegen der Kriterien zur Fahrsicherheit „mangelhaften“ Reifen waren der Lassa Snoways 4 und der Austone Athena SP 901.

In der Dimension 225/45 R 17 für kompakte SUV kamen nur vier Reifen auf die Note „gut“, elf schnitten mit „befriedigend“ ab und einer war mangelhaft. Wieder überzeugte der Continental WinterContact TS 870 sowohl bei der Fahrsicherheit als auch bei der Umweltbilanz. Dank hoher Laufleistung und geringem Abrieb bekam der Michelin Alpin 6 die beste „Umweltbilanznote“. Der Goodyear Ultragrip Performance+ stach in punkto Gewicht und Kraftstoffverbrauch hervor. Der Dunlop Winter Sport 5 erhielt trotz Schwächen auf nasser Fahrbahn noch die Gesamtnote „gut“. Der Kormoran Snow war „mangelhaft“.

Sein neues Bewertungsschema hat der „Verkehrsclub“ zum zweiten Mal nach seinem diesjährigen Sommerreifentest angewandt. Bei ihm machen die Kriterien der Fahrsicherheit 70 Prozent der Gesamtnote aus und 30 Prozent entfallen auf die „Umweltbilanz“. Ihre maßgeblichen Kriterien sind Verschleiß, Kraftstoffverbrauch und Geräuschentwicklung. Auch das Gewicht des Reifens, sein Abrieb und sein Schadstoffgehalt fließen hier in die Bewertung ein.

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