TÜV SÜD: Erhitzte Winterreifen verschlechtern sich

Die Sachverständigen raten dazu, Winterreifen keinesfalls zu lange zu fahren.
Spätestens im milden Frühling ist es Zeit für den Reifentausch, rät der TÜV SÜD. (Foto: TÜV SÜD)
Spätestens im milden Frühling ist es Zeit für den Reifentausch, rät der TÜV SÜD. (Foto: TÜV SÜD)
Dietmar Fund

Wenn ein Winterreifen bei sommerlichen Temperaturen unterwegs war und starke Lasten zu tragen hatte, altert und versprödet sein Gummi. Darunter leiden seine Wintereigenschaften. Schon deshalb sollte man Winterreifen nicht zu lange montiert lassen. Darauf weisen die Reifenexperten des TÜV SÜD hin. Sie raten daher dazu, bei der Umbereifung der Faustregel zu folgen, Winterreifen nur von Oktober bis Ostern zu fahren.

Die Sachverständigen raten auch davon ab, Winterreifen, deren Profil nicht mehr für den nächsten Winter reicht, einfach länger montiert zu lassen. Wenn deren Gummi zu weich werde, führe das nicht nur zu erhöhtem Verschleiß und zu erhöhtem Rollwiderstand, sondern auch zu längeren Bremswegen.

Der TÜV SÜD weist auch darauf hin, dass man beim gängigen achsweisen Tausch von vorne nach hinten auf die Vorgaben des Fahrzeugherstellers achten sollte. Einige Hersteller würden von diesem Tausch abraten. Wegen der erhöhten Spurstabilität sollten die Reifen mit dem besten Profil auf jedem Fall an der Hinterachse montiert werden.

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