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TÜV Nord will Unfallschäden per Video begutachten

Sachverständige sollen vor Ort Aufnahmen machen, die spezialisierte Schadengutachter in der Zentrale dann schnell verarbeiten können.
Per Smartphone-App und über andere mobile Endgeräte sollen künftig normale Sachverständige des TÜV Nord Schäden dokumentieren und die Aufnahmen an Spezialisten in der Zentrale weiterreichen. (Foto: TÜV NORD)
Per Smartphone-App und über andere mobile Endgeräte sollen künftig normale Sachverständige des TÜV Nord Schäden dokumentieren und die Aufnahmen an Spezialisten in der Zentrale weiterreichen. (Foto: TÜV NORD)
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Dietmar Fund

Mit der Software der kürzlich integrierten Live-Expert GmbH und einer App möchte der TÜV NORD die Schadensbegutachtung beschleunigen. Anstatt einen Schadengutachter zu einem der von der Prüforganisation betreuten Autohäuser zu schicken, soll dort oder an einer der TÜV-Stationen ein gewöhnlicher Sachverständiger Schäden per Video-Livestream in die Zentrale übertragen, wo ein Spezialist dann gleich das Schadengutachten erstellt.

Der TÜV NORD schreibt, dass die Erstellung eines Schadengutachtens bisher zwei Tage dauern konnte. Durch das neue Verfahren könne die Schadenabwicklung schon nach einer Stunde weiter verfolgt werden.

Das Video-Verfahren könnte auch für Taxi- und Mietwagenunternehmer interessant sein, bei denen es auf die schnelle Reparatur ihres „Werkzeugs“ oder auf die rasche Bestellung eines Ersatztaxis zu Lasten der gegnerischen Versicherung ankommt.

Nach eigenen Angaben verfügt der TÜV NORD über 200 eigene Stationen. Seine Prüfingenieure sind in über 10.000 Autohäuser und Autowerkstätten aktiv.

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