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Taxifahrer müssen ihre Verkleidung mit dem Chef klären

Pappnasen und Faschingskostüme darf ein Taxi- oder Mietwagenunternehmer verbieten.
Mit einer solchen Maske könnte man höchstens ein Großraumtaxi mit Hochdach fahren – aber nur, wenn es der Chef erlaubt. (Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de)
Mit einer solchen Maske könnte man höchstens ein Großraumtaxi mit Hochdach fahren – aber nur, wenn es der Chef erlaubt. (Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de)
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Dietmar Fund

Rechtzeitig vor den närrischen Tagen gibt die Deutsche Anwaltsauskunft ein paar ganz ernst gemeinte Tipps, die auch für Freunde des Faschings oder Karnevals an Neckar, Rhein und Ruhr interessant sind. Demnach müssen auch die Fahrer von Taxis und Mietwagen sowie die Mitarbeiter in den Taxi- und Mietwagenbetrieben ihren Chef erst einmal fragen, ob er eine Verkleidung duldet. Grundsätzlich hat der Arbeitgeber nämlich sogar das Recht, Dienstkleidung oder einen bestimmten Kleidungsstil vorzugeben.

Hinter dem Lenkrad sind nur Verkleidungen erlaubt, die die Verkehrssicherheit nicht tangieren. Eine Taucherbrille dürfte also eher ungünstig sein, während eine Pappnase die Sicht wohl kaum behindern dürfte und das Gehör schon gar nicht.

Keinen Spaß muss der Arbeitgeber übrigens beim Alkohol verstehen. Den darf er sogar den Mitarbeitern in der Zentrale verbieten, die kein Taxi und keinen Mietwagen fahren müssen. Dass der Alkohol hinter dem Steuer tabu sein sollte, wissen die allermeisten Taxifahrerinnen und Taxifahrer und ihre Kollegen der Mietwagen-Zunft schon selbst.
 

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