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Richtgeschwindigkeit ist gute Richtschnur

Bei einem Unfall mit mehr als 130 km/h bekommt man automatisch eine Mitschuld zugesprochen.
Selbst auf einer leeren Autobahn ohne Tempolimit sollte man besser nicht schneller als 130 km/h fahren. (Foto: Maik Schwertle/pixelio.de)
Selbst auf einer leeren Autobahn ohne Tempolimit sollte man besser nicht schneller als 130 km/h fahren. (Foto: Maik Schwertle/pixelio.de)
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Dietmar Fund

Wer auf einer Autobahn ohne Tempolimit mit mehr als 130 km/h unterwegs ist, begeht zwar weder eine Ordnungswidrigkeit noch eine Straftat. Er bekommt aber auch im Falle eines nicht selbst verschuldeten Unfalls in der Regel eine Mitschuld von 20 bis 30 Prozent zugesprochen. Die Richter würden in solchen Fällen davon ausgehen, dass die von einem Auto ausgehende Betriebsgefahr sich mit zunehmender Geschwindigkeit erhöhe, schreibt das Goslar Institut. Dem könne man nur entgehen, wenn man nachweisen könne, dass es auch bei Einhaltung der Richtgeschwindigkeit zu einem Unfall mit entsprechenden Folgen gekommen wäre.

Das dem Versicherer HUK-Coburg nahestehende Institut rät deshalb dazu, sich auf Autobahnen oder autobahnähnlich ausgebauten Straßen an Tempo 130 zu halten. Besonders häufig sei die Richtgeschwindigkeit bei Unfällen ein Thema, deren Ursache ein Spurwechsel gewesen sei, schreibt das Institut.
 

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