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Kadomo präsentiert Inklusionstaxi auf Toyota-Basis

Bei der Toyota Motor Company in Berlin stellte der örtliche Stützpunkt des Umrüsters einen Toyota Procace mit Heckausschnitt vor.
Stephan Noack (l.) stellte Toyotas Taxi-Mann Volker Frank den neuen Umbau vor. (Foto: Dietmar Fund)
Stephan Noack (l.) stellte Toyotas Taxi-Mann Volker Frank den neuen Umbau vor. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Einen Toyota Proace mit langem Radstand und kurzem hinterem Überhang zeigte der Rolli-Umrüster Kadomo Berlin bei einer Veranstaltung der Toyota Motor Company erstmals mit einem Heckausschnitt für den Rollstuhltransport. Kadomo ließ den Heckausschnitt des Demofahrzeugs von AMF-Bruns einbauen, dessen Servicepartner der Betrieb ist. Künftig sollen diese Rollitaxis aber mit Bausätzen aus Apen in Berlin umgerüstet werden.

Der Heckausschnitt hat eine Breite von 82 Zentimetern und ist 1,38 Meter lang. Die Durchfahrtshöhe beträgt 1,42 Meter, die Innenhöhe am Rollstuhlplatz 1,46 Meter. Kadomo zeigte eine Variante mit einer Taxirampe, die den Heckausschnitt abdeckt, wenn kein Rollstuhlfahrer mitfahren möchte. Eingebaut war nur ein Dreh-/Klappsitz im Heck zugunsten einer Kopf- und Nackenstütze. Mit zwei Dreh-/Klappsitzen ließe sich das Inklusionstaxi aber auch voll bestuhlt als Neunsitzer nutzen, wenn der Unternehmer die schmale Doppelsitzbank vorn bestellt.

Wie Geschäftsführer Stephan Noack auf Anfrage eines Besuchers erläuterte, kostet der gezeigte Umbau etwa 7.500 Euro. Inklusionstaxi ist übrigens die Bezeichnung eines Berliner Projektes, bei dem der Sozialverband Deutschland Taxiunternehmer verstärkt dafür gewinnen möchte, Rollstuhltaxis vorzuhalten, damit Rollstuhlfahrer auch im Privatleben mobil bleiben können.

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