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MOIA-Pläne: Hamburger Taxivertreter fordern Runden Tisch

Die Taxen-Union Hamburg Hansa e.V. forderte der Schlusskundgebung einer Taxi-Demo, über die Zulassung von höchstens 50 bis 100 Fahrzeugen der VW-Tochter MOIA zu reden.
Die Mobilitätstochter von Volkswagen möchte in Hamburg in großem Stil Sammelfahrten erproben. (Foto: MOIA)
Die Mobilitätstochter von Volkswagen möchte in Hamburg in großem Stil Sammelfahrten erproben. (Foto: MOIA)
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Die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation solle den Antrag der Volkswagen-Tochter MOIA, einen Probebetrieb mit bis zu 1.000 Fahrzeugen ab 2019 zu starten, nicht genehmigen. Für einen Test würden auch 50 bis 100 Fahrzeuge genügen. Das erklärte Christian Brüggmann, 1. Vorsitzender der Taxen-Union Hamburg Hansa e.V., am 17. April 2018 bei der Schlusskundgebung einer Taxi-Demonstration gegen die Pläne von MOIA in der Hansestadt.

Brüggmann forderte die Wirtschaftsbehörde dazu auf, vor der Genehmigung alle Beteiligten zu einem Runden Tisch einzuladen und dabei zu klären, welche Rechte und Pflichten MOIA bekäme. Bei zirka 3.000 Taxis in der Stadt dürfe kein neuer Wettbewerber mit bis zu 1.000 Fahrzeugen zugelassen werden, der keine Pflichten habe. Der Verband habe nichts gegen einen fairen Wettbewerb. Er dürfe aber nicht zulassen, dass für MOIA die Beförderungs-, die Tarif- und die Betriebspflicht nicht gelte, die den Taxiunternehmern auferlegt seien.

Die Taxen-Union Hamburg Hansa e.V ist nach eigenen Angaben mit knapp 300 Mitgliedern die führende Gewerbevertretung der Hansestadt. Bei ihr könne jeder der rund 2.000 Unternehmer Mitglied werden, die zusammen etwa 3.000 Taxen einsetzen.

Gegen die Zulassung einer großen Anzahl von Konzessionen für MOIA in Hannover haben sich kürzlich auch der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) und die Hannoveraner Taxizentrale Hallo Taxi 3811 mit scharfen Worten und ähnlichen Argumenten ausgesprochen.
 

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