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Stellenbesetzung meistens über persönliche Kontakte

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) stellt Ergebnisse der Stellenerhebung vor.
29 % aller Stellenneubesetzungen erfolgen laut IAB über die Nutzung persönlicher Kontakte. (Foto: Q.pictures  / pixelio.de)
29 % aller Stellenneubesetzungen erfolgen laut IAB über die Nutzung persönlicher Kontakte. (Foto: Q.pictures / pixelio.de)
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Redaktion (allg.)

Im Taxigewerbe hört sich ein Unternehmer oftmals zunächst im Bekannten- und Freundeskreis um, wenn es eine neue Stelle zu besetzen gilt. Ganze 29 % aller Stellenneubesetzungen erfolgen in Deutschland über die Nutzung persönlicher Kontakte. Jobangebote in Zeitungen und Zeitschriften führen für 14 % der Bewerber zum Ziel. Die gleiche Anzahl an Neueinstellungen ergibt sich durch Internet-Angebote der Bundesagentur für Arbeit. Diese Daten erhob das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in einer Stellenerhebung.

Mehr als jeder Zehnte findet über andere Web-Jobbörsen als die der Bundesagentur für Arbeit eine neue Anstellung. Kaum weniger nutzen die eigene Website des Arbeitgebers zur erfolgreichen Jobsuche. Ebenso viele Unternehmen stellen Kandidaten über Initiativbewerbungen oder Bewerberlisten ein. Andere Besetzungswege spielen eine vergleichsweise untergeordnete Rolle.

Über Internet-Jobbörsen werden am häufigsten Akademiker eingestellt, bei Personen mit mittlerer Qualifikation führen meist persönliche Kontakte und die klassischen Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften zum neuen Job. Für ungelernte Arbeitskräfte spielen vorwiegend persönliche Kontakte und die Dienste der Bundesagentur für Arbeit die entscheidende Rolle. Im vierten Quartal 2015 gab es 1.038 Millionen offene Stellen auf dem Arbeitsmarkt, d. h. 58.000 mehr im Vergleich zum Vorjahr und sogar 158.000 mehr als im dritten Quartal 2015.

(aua)
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