Ford zeigt den Caddy-Bruder Tourneo Connect

Die Kölner verraten ziemlich viel über den neuen Kasten-Kombi, der vom VW Caddy 5 abstammt und eine Taxi-Basis werden könnte, aber noch keine Preise.

Der Bug unterscheidet den Ford Grand Tourneo Connect am stärksten vom VW Caddy Maxi. (Foto: Ford)
Der Bug unterscheidet den Ford Grand Tourneo Connect am stärksten vom VW Caddy Maxi. (Foto: Ford)
Dietmar Fund

Ab Mai 2022 sollen die neuen Kasten-Kombis Ford Tourneo Connect und Grand Tourneo Connect auf den Markt kommen, die im Rahmen der Kooperation mit Volkswagen Nutzfahrzeuge gebaut werden. Sie basieren auf dem VW Caddy 5 und dem VW Caddy Maxi 5 und könnten daher wie auch schon das eigenständige Vorgängermodell von Ford die Basis von Rollstuhltaxis mit Heckausschnitt werden.

Bis auf den Bug und die „Ford-Pflaume“ im Lenkrad sind die Fahrzeuge baugleich. Dementsprechend übernehmen die Kölner auch die neue Touchscreen-Bedienung, die letztlich aus dem VW Golf VIII stammt und optisch möglicherweise der letzte Schrei ist, ergonomisch aber ein Rückschritt. Ford betont in seiner ersten Information, dass das Fahrzeug mit beiden Radständen als Siebensitzer erhältlich sei.

Auch das Motorenprogramm und das Siebengang-Direktschaltgetriebe als Automatik entspricht der Modellpalette des Caddy 5. Man darf gespannt sein, ob die Kölner mit der Entwicklung eines Taxi- oder Mietwagen-Pakets wieder INTAX in Oldenburg beauftragen oder sich bei der sehr gründlichen, aber auch recht schwerfälligen Taxi-Entwicklung von Volkswagen Nutzfahrzeuge bedienen. Die hat das Motoren- und Getriebe-Angebot für Taxis und Mietwagen ab Werk ziemlich limitiert.

Noch ein wenig Geduld brauchen die Kundinnen und Kunden von Ford auch hinsichtlich der Preise: „Die Verkaufspreise werden rechtzeitig bekanntgegeben“, heißt es nur.

Wie lange der bisherige Ford Tourneo Connect, den es ebenfalls in zwei Längen gab, noch gebaut wird und für die Umrüstung über INTAX zur Verfügung steht, ist noch unklar.

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