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VW Crafter fährt offenbar in den Hintergrund

Ein Statement von Volkswagen und Ford zur gemeinsamen Entwicklung neuer Nutzfahrzeuge erwähnt den jungen großen Transporter gar nicht mehr.

Die Vorstandsvorsitzenden Dr. Herbert Diess (l.) von VW und Jim Hackett von Ford wollen bei den Nutzfahrzeugen und der Elektromobilität eng kooperieren. (Foto: Volkswagen)
Die Vorstandsvorsitzenden Dr. Herbert Diess (l.) von VW und Jim Hackett von Ford wollen bei den Nutzfahrzeugen und der Elektromobilität eng kooperieren. (Foto: Volkswagen)
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Dietmar Fund

Ford und Volkswagen haben am 12. Juli 2019 verkündet, dass sie bei der gemeinsamen Entwicklung von Pickups und Transportern voll im Plan lägen (die taxi heute bereits gemeldet hat). Sie soll ab 2022 zunächst bei Pickups greifen, die höchstens Taxi- und Mietwagenunternehmer interessieren, die im Nebenerwerb eine kleine Land- oder Forstwirtschaft betreiben. Wichtig für die mobile Branche: Die Pressemitteilung der beiden Partner konkretisiert, dass Ford ab 2022 die „Entwicklung und Produktion von größeren Transportern für beide Unternehmen“ plane, während Volkswagen für beide Partner einen CityVan bringen werde.

Namentlich im Text erwähnt werden die Modelle Ford Ranger (ein Pickup), der Ford Transit sowie die VW-Modelle Transporter, Caddy und Amarok (der Wolfsburger Pickup). Vom recht jungen und im Gegensatz zur neuesten Generation des Mercedes-Benz Sprinter von Grund auf neu entwickelten großen Transporter VW Crafter ist nicht mehr die Rede.

Das dürfte für die mobile Branche ebenso interessant sein wie der Hinweis der beiden Partner, dass sie sich beim US-Unternehmen Argo Al eingekauft haben. Es ist auf eine Softwareplattform für autonomes Fahren spezialisiert, mit dem beide Autohersteller ihre Mobilitätsdienste erklärtermaßen ausbauen möchten. Sie sehen neue Einsatzmöglichkeiten insbesondere beim Ridesharing und bei Lieferdiensten in Innenstädten.

Auf der Basis des neuen modularen E-Antriebsbaukastens (MEB), über den Volkswagen nun schon jahrelang redet, möchte Ford im deutschen Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich ein eigenes Elektrofahrzeug bauen, das ab 2023 verfügbar sein soll. Ein zweites Modell werde noch geprüft, schreibt Ford.

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