Schleswig-Holsteiner einigen sich bei Krankenfahrten

Der Kieler Taxiverband und die gesetzlichen Krankenkassen sind sich nach langen Verhandlungen doch noch einig geworden.
Dietmar Fund

Der Vorstand des Landesverbandes für das Taxi- und Mietwagengewerbe Schleswig-Holstein hat sich mit den gesetzlichen Krankenkassen einstimmig auf eine neue Vergütungsvereinbarung für Krankenfahrten geeinigt. Sie tritt am 1. April 2015 in Kraft, läuft über 16 Monate und sieht Preiserhöhungen von mehr als 20 Prozent vor. Aus der Sicht der Krankenkassen berücksichtige sie damit angemessen die Regelungen im neuen Mindestlohngesetz, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung, die die AOK NordWest stellvertretend für alle sechs Kassen veröffentlichte.

Thomas Krotz, der Vorsitzende des Landesverbandes, erklärte gegenüber taxi heute, eine breite Mehrheit der Taxiunternehmer trage diese Einigung mit. Er als Taxiunternehmer könne noch nicht abschließend beurteilen, ob mit den neuen Konditionen die durch den Mindestlohn erhöhten Lohnkosten aufgefangen werden könnten. Die Krankenfahrten ermöglichten aber als Terminfahrten eine bessere Einsatzplanung der Fahrer.

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