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Feiner LED-Scheinwerfer für feine Lichtverteilung

Ein Forschungsverbund von Osram, Hella, Daimler und Infineon hat einen LED-Chip mit 1.024 einzeln ansteuerbaren Lichtpunkten entwickelt.
In diesem unscheinbaren Bauteil steckt eine Menge „Gehirnschmalz“, das Nachtfahrten auch im Taxi erleichtern könnte. (Foto: Daimler AG)
In diesem unscheinbaren Bauteil steckt eine Menge „Gehirnschmalz“, das Nachtfahrten auch im Taxi erleichtern könnte. (Foto: Daimler AG)
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Dietmar Fund

Ein breiter Lichtkegel in der Stadt und in Kurven, ein dauernd eingeschaltetes, weit reichendes Fernlicht, das keinen Gegenverkehr blendet und die Möglichkeit, Menschen oder Tiere mit Licht zu markieren: Das alles soll ein LED-Pixelscheinwerfer mit einem LED-Chip bieten, auf dem 1.024 einzeln ansteuerbare Lichtpunkte sitzen und keine mechanischen Stellglieder mehr benötigen. Entwickelt wurde der LED-Fahrzeugscheinwerfer in einem Forschungsverbund, der mit Geldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert worden ist.

Unter Leitung des Leuchtenspezialisten Osram waren an der Entwicklung der Fahrzeughersteller Daimler, der Scheinwerfer-Hersteller Hella, der Chip-Hersteller Infineon und das Fraunhofer-Institut beteiligt. Ihr in einem Daimler-Fahrzeug erprobter Scheinwerfer erfordert keine zusätzlichen elektronischen Komponenten, weil die Elektronikansteuerung in den Chip integriert ist. Außerdem sind bei dem Pixelscheinwerfer anders als bei bisherigen LED-Scheinwerfern nicht mehrere LED-Komponenten neben- oder übereinander eingebaut, was ebenfalls Platz spart. Das optische System der Lichtmodule und deren Kühlung stammen von Hella.

Zum Vergleich: In der Top-Variante der LED-Scheinwerfer in der aktuellen E-Klasse-Baureihe W 213 haben die Multibeam-LED-Scheinwerfer jeweils 84 einzeln ansteuerbare LED von Osram. Wie der Autohersteller erklärt, möchte er die Entwicklung von LED-Scheinwerfern mit immer mehr und immer feineren Pixeln vorantreiben.
 

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