Funktaxen Schaller geht in vorläufige Insolvenz

Das bekannte Wunstorfer Unternehmen führt seinen Betrieb unter Begleitung einer Rechtsanwältin aus Hannover fort.
Aus welchen Gründen Schaller Funktaxen Insolvenz anmelden musste, ist noch unklar. (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)
Aus welchen Gründen Schaller Funktaxen Insolvenz anmelden musste, ist noch unklar. (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)
Dietmar Fund

Das in der Taxi-Branche sehr bekannte Taxiunternehmen Schaller Funktaxen GmbH & Co. KG aus Wunstorf hat Insolvenz angemeldet. Es läuft nun das vorläufige Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen sowie für die Funktaxen Schaller SHG GmbH & Co. KG. Es soll verhindern, dass Gläubiger übereilt Forderungen geltend machten und damit das Vermögen des Gläubigers mindern.

Nach Informationen der vorläufigen Insolvenzverwalterin Dr. Stefanie Zulauf von der Hannoveraner Kanzlei Eckert Insolvenzrecht GbR ist die ebenfalls in Wunstorf angesiedelte Tochtergesellschaft DZVG 24 bislang von dem Insolvenzverfahren nicht betroffen. DZVWG 24 betreibt eine Taxizentrale, die mit Vermittlungstechnik von fms Austrosoft die Fremdvermittlung für andere Taxibetriebe übernimmt und laut ihrer Homepage zum Beispiel für Regio Bus Hannover einen RufBus und zehn RufTaxis disponiert. Sowohl im Impressum von Funktaxen Schaller als auch in dem von DZVG 24 ist eine Oliver Bertram Verwaltungs-GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin angegeben.

Die Rechtsanwältin bestätigte auch die Information der Tageszeitung Aue-Post, dass es für beide Gesellschaften Interessenten gibt. Die Gespräche befänden sich aber noch im Anfangsstadium. Sie sollten in dieser Woche beginnen. Generell stehe derzeit die Sicherung der Betriebsfortführung im Vordergrund. Die Ermittlung der Gründe der Insolvenz sei daher derzeit noch nachrangig.
 

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