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Taxi-Holl will elektrisches London-Taxi erproben

Der Taxiunternehmer Dirk Holl aus Gaggenau präsentiert sich einmal mehr als Pionier der Taxi-Branche.

So war das elektrische London-Taxi auf der Pkw-IAA 2017 ausgestellt. (Foto: Dietmar Fund)
So war das elektrische London-Taxi auf der Pkw-IAA 2017 ausgestellt. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Nach einem Besuch im Werk im englischen Coventry hat der Taxiunternehmer Dirk Holl aus Gaggenau eines der ersten als Linkslenker gestalteten elektrisch angetriebenen London-Taxis bestellt. Das LEVC TX eCity hat in der Version für den „Kontinent“ ein normales Dach, auf dem ein HALE-Dachzeichen angebracht ist. Die nötige Verkabelung für die Taxi-Innereien und die Taxi-Alarmanlage werden bereits im Werk eingebaut. Da in Baden-Württemberg die Taxifarbe freigegeben ist, hat Holl das Fahrzeug in einem dunklen Blauton bestellt, der seine Hausfarbe ist. Seinen Angaben zufolge ist das elektrisch angetriebene Fahrzeug, das mit einem Benzinmotor als Reichweiten-Verlängerer die Akkus laden kann, auch in Hellelfenbein lackiert bestellbar.

Wie der Unternehmer berichtet, hat ein Gespräch mit dem Vertriebschef Phil Henrick ergeben, dass die für die deutsche Konformitätsprüfung notwendige Beschreibung des Geschwindigkeitssignals vorliege. Holl geht bei dem ab Werk als Taxi konzipierten Fahrzeug davon aus, dass er bei den Eichämtern keine Probleme bekommen wird.

Holl möchte den Service wie auch für seine Taxis von Mercedes-Benz und Volkswagen in Eigenregie durchführen. Das Elektrotaxi werde in Deutschland aber über spezielle Volvo-Händler angeboten, die auch den Werkstattservice übernähmen, hat er bei einem Event in Berlin erfahren. Er war dort als Vertreter des Taxi-Verbandes Deutschland (TVD) eingeladen und hat sich das Fahrzeug und die Fertigungsstätte unter anderem zusammen mit Michael Müller, Hermann Waldner und Thomas Grätz angeschaut, dem Präsidenten, Vizepräsidenten und dem Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP).

Taxi-Holl betreibt bereits zwei Elektrotaxis: Einen Tesla Model S und einen Nissan Leaf. Zum Fuhrpark des Unternehmens gehören auch Volkswagen Caddy Maxi mit Heckeinstiegen für Rollstuhlfahrer. Die kann das LEVC-Taxi über eine einfache seitliche Rampe aufnehmen.

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