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London-Taxi stromert für ioki in Hamburg

Die Tochter der Deutschen Bahn bindet über App-basierte Sammelfahrten zunächst zwei entlegene Wohngebiete an den öffentlichen Nahverkehr an.

Die Bahn-Tochter ioki dürfte der erste deutsche Nutzer des elektrifizierten „London-Taxis“ sein. (Foto: ioki)
Die Bahn-Tochter ioki dürfte der erste deutsche Nutzer des elektrifizierten „London-Taxis“ sein. (Foto: ioki)
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Dietmar Fund

Am 18. Juli 2018 hat ioki, die Mobilitätstochter der Deutschen Bahn, ihre ersten elektrisch angetriebenen Taxis des englischen Herstellers LEVC präsentiert. Sie sollen über einen auf der Buchung per App basierenden On-Demand-Shuttle-Service Fahrgäste in entlegenen Wohngebieten an der Haustüre abholen und zu einer Haltestelle der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) bringen, als deren Partner ioki auftritt. Umgekehrt ist auch die Fahrt von einer Haltestelle nach Hause möglich.

Der Shuttle-Service ist in das Preissystem der VHH integriert, sodass die Fahrt zum Beispiel auch über einen Einzelfahrschein bezahlt werden kann. Die Software bildet Sammelfahrten.

Laut ioki wurden für den Start die Stadteile Lurup und Osdorf ausgewählt, weil in diesen Vorstädten der Weg zu den Haltestellen oftmals sehr weit sei. Das halte viele Bewohner von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ab, die man nun für deren Nutzung gewinnen wolle.

Für das sechssitzige Modell TX von LEVC habe man sich entschieden, weil es emissionsfrei fahren könne und für Rollstuhlfahrer und Reisende mit Kinderwagen gut zugänglich sei, teilt ioki mit. Das Fahrzeug wurde wie sein Vorgänger, das London-Taxi, vorn vornherein als Taxi konzipiert. Es wird in einem neuen Werk im englischen Coventry gebaut, in das die chinesische Muttergesellschaft Geely 325 Millionen Euro investiert hat.

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