Hamburg lässt sich Elektrotaxis mehr kosten

Die Förderung der zweiten Stufe wurde um 100 Elektrotaxis und 10 E-Inklusionstaxis aufgestockt.

Hamburg fördert weitere 100 Elektrotaxis wie den auch in Hamburg sehr erfolgreichen Kia e-Niro (hier der von Taxi Enzo aus Mühldorf am Inn). (Foto: Dietmar Fund)
Hamburg fördert weitere 100 Elektrotaxis wie den auch in Hamburg sehr erfolgreichen Kia e-Niro (hier der von Taxi Enzo aus Mühldorf am Inn). (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Wegen der vielen Interessenten für Elektrotaxis auf der Nachrückerliste hat der Hamburger Senat für Mobilität und Verkehrswende die Fördergelder für die laufende zweite Förderphase aufgestockt. Er stellt nun Mittel für die Förderung weiterer 100 Elektrotaxis mit je 5.000 Euro bereit. Außerdem fördert er 10 elektrisch angetriebene Inklusionstaxen mit nun jeweils 20.000 Euro. Auf diesen Betrag werden auch die Fördergelder für die ersten 30 E-Inklusionstaxen angehoben, von denen noch vier verfügbar sind.

Das hat die Verkehrsgewerbeaufsicht der Freien und Hansestadt Hamburg Ende April allen rund 1.900 Hamburger Taxiunternehmen per Brief mitgeteilt. Sie schreibt darin auch, dass die Frist für die Inbetriebnahme der geförderten Elektrofahrzeuge wegen der Lieferschwierigkeiten der Fahrzeughersteller vom 30. Juni auf den 31. Dezember 2022 verlängert worden ist.

Für Taxi- und Mietwagenbetriebe in ganz Deutschland ist ein Hinweis der Hamburger Behörde interessant, der sich auf die weitere Bundesförderung von Elektrofahrzeugen bezieht. Er lautet im Wortlaut wie folgt: „Beachten Sie bitte auch, dass die Bundesfördersätze für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge gemäß Koalitionsvertrag vom kommenden Jahr an schrittweise weniger werden. Der Bundesanteil soll den Plänen zufolge 2023 noch 4.000 Euro betragen, 2024 und 2025 sollen es nur noch 3.000 Euro sein. Über 2025 hinaus soll es dann gar keine Zuschüsse mehr für den Kauf eines Elektroautos geben.“

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