Elektrotaxis: Volvo und Polestar kooperieren mit Plugsurfing

Die beiden eng miteinander verwandten Marken wollen die Konditionen ihrer Kunden beim Schnellladen vereinheitlichen.

Der einheitliche Schnellladetarif von Volvo und Plugsurfing würde auch Taxi-Kunden zugutekommen, die einen Volvo XC40 Recharge Pure Electric einsetzen. (Foto: Dietmar Fund)
Der einheitliche Schnellladetarif von Volvo und Plugsurfing würde auch Taxi-Kunden zugutekommen, die einen Volvo XC40 Recharge Pure Electric einsetzen. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Taxi- und Mietwagenunternehmer, die ein Elektrofahrzeug einsetzen möchten, müssen mit längeren Überlandfahrten rechnen, auf denen sie mit Gleichstrom schnell laden müssen. Dabei haben sie aber mit undurchsichtigen Preisstrukturen und dem Bauchgefühl zu kämpfen, dass schnelles Laden irgendwie immer teuer kommen kann. Dem möchten die Marken Volvo und Polestar über eine Kooperation mit dem Ladeservice-Anbieter Plugsurfing begegnen.

Volvo hat mit Plugsurfing vereinbart, dass ab dem 1. Juli 2021 alle Bestandskunden seiner rein elektrisch angetriebenen Recharge-Modelle an allen 340 Schnellladepunkten des Konsortiums Ionity in ganz Europa ein Jahr lang zu einheitlichen Konditionen laden können. Für Neukunden gilt dies für die ersten zwölf Monate des Fahrzeugbesitzes.

Die Vereinbarung sieht einen Tarif von 0,35 Euro/kWh vor. Dieser Tarif gilt sowohl bei der Nutzung der Ladekarte von Plugsurfing als auch bei der Nutzung der Plugsurfing App.

Denselben Tarif hat auch die mit Volvo über den chinesischen Mutterkonzern Geely eng verwandte Elektromarke Polestar mit Plugsurfing für die Nutzer ihrer Mittelklasse-Fließhecklimousine Polestar 2 vereinbart. Der Vertrag mit Plugsurfing ist bereits im Kaufvertrag des Fahrzeugs eingeschlossen. Auch bei Polestar kann sowohl mit der Karte als auch mit der App von Plugsurfing bezahlt werden. Im Unterschied zu Volvo gilt die Vereinbarung für alle bisherigen Besitzer eines Polestar 2 und für Neukäufer nur, wenn sie das Auto bis 31. Dezember 2021 bestellen.

Wichtig ist hier der Hinweis, dass man den ermäßigten Preis nicht verrechnet bekommt, wenn man den QR-Code einer Ladestation scannt. Man muss ihn vielmehr in der Plugsurfing-App aktualisieren.

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