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Konsequente Qualitätsoffensive: Zentrale kündigt Teilnehmerverträge

Aufregung in Stuttgart: Die dortige Taxizentrale „TAZ“ hat mehreren Funk-Teilnehmern ohne Angabe von Gründen gekündigt. Auffällig dabei: Viele davon nutzen zusätzlich die Smartphone-Applikation „myTaxi“.
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Redaktion (allg.)

Dies stehe allerdings in keinem Zusammenhang, betonte Georgios Natsiopoulos, Vorstand der „Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart (TAZ)“ gegenüber taxi heute. Man habe, um die Qualität zu verbessern, „Allgemeine Grundvoraussetzungen und Kriterien für die Teilnahme an der Vermittlung“ eingeführt. Dazu gehöre beispielsweise, dass das Fahrzeug in einem einwandfreien technischen Zustand und ohne sichtbare Beschädigungen sein muss oder der Fahrer auch bei Kurzfahrten immer freundlich sein muss und stets saubere Kleidung zu tragen hat.

Als Frist zur Erfüllung dieser und diverser anderer Kriterien nannte der Vorstand den 15. März 2012. Bei den nun gekündigten Teilnehmern handle es sich um Unternehmen, die bei Kontrollen Ende März die Vorgaben nicht erfüllt hätten.

In der Kündigung berufen sich die drei unterzeichnenden Vorstände der „Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart (TAZ)“ auf den § 18 des Teilnehmervertrages, wonach eine Kündigung mit Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahres möglich sei.

Somit haben alle betroffenen Teilnehmer die Möglichkeit, bis Ende Juni nachzubessern. Erst dann würde man sie tatsächlich von der Auftragsvermittlung ausschließen, sagte Natsiopoulos und betonte damit ausdrücklich, dass die Kündigungen nichts mit myTaxi zu tun hätten. „Sonst hätten wir aus Gründen der Gleichberechtigung rund 80 Teilnehmern kündigen müssen.“

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