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VW-Tochter will Ridesharing in großem Stil erproben

In Hamburg sollen 2018 nach einem Testvorlauf noch 200 Elektro-Shuttle-Fahrzeuge von MOIA gemeinsam genutzt werden können.
Die Volkswagen-Tochter MOIA hat mit Elektro-Shuttles Großes vor. Wie sie aussehen, zeigt sie noch nicht. (Foto: Volkswagen)
Die Volkswagen-Tochter MOIA hat mit Elektro-Shuttles Großes vor. Wie sie aussehen, zeigt sie noch nicht. (Foto: Volkswagen)
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Dietmar Fund

Die für neue Mobilitätsangebote zuständige Volkswagen-Tochter MOIA und die Hamburger Hochbahn AG möchten 2018 einen „Shuttle-on-Demand-Service“ mit sechssitzigen Elektrofahrzeugen starten. Das Neudeutsch bedeutet dasselbe wie Ridesharing: Über eine App sollen die Bürgerinnen und Bürger ihren Standort und ihr Fahrziel eingeben können und dann rasch erfahren, wann das nächste Shuttlefahrzeug auftaucht. Die Projektpartner möchten mit diesem Konzept den dichten öffentlichen Nahverkehr der Hansestadt ergänzen.

MOIA erklärt, es werde das neue Angebot vollständig finanzieren und mit eigenen Fahrzeugen und eigenen Fahrern betreiben. Nach dem Abschluss eines Testvorlaufs soll das Projekt 2018 mit rund 200 Fahrzeugen starten. Diese Fahrzeugflotte solle 2019 weiter ausgebaut werden. Wenn das Projekt Erfolg hat, soll es auch auf andere Städte ausgedehnt werden.

Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, schreibt in der gemeinsamen Presseerklärung, der Service reihe sich ein „in eine ganze Serie neuer Ansätze der öffentlichen Verkehrsunternehmen, des Taxengewerbes und weiterer Anbieter, durch Nutzung intelligenter Möglichkeiten on demand mehr Fahrgäste zu gewinnen“. Auf das Taxigewerbe geht die Erklärung nicht näher ein.

Keinerlei Informationen gibt es bisher auch über die Elektrofahrzeuge. Bislang hat Volkswagen gerade mal einen E-Golf zu bieten.

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