Abgas-Skandal: Skoda und Seat ziehen mit Infos nach

Auch bei den Marken Skoda und Seat können Kunden jetzt prüfen, ob ihr TDI der Baureihe EA 189 demnächst in die Werkstatt muss.
Skoda zeigt mit einem Bild, wo Kunden hinter der Windschutzscheibe die für die Abfrage nötige FIN finden. (Foto: Skoda)
Skoda zeigt mit einem Bild, wo Kunden hinter der Windschutzscheibe die für die Abfrage nötige FIN finden. (Foto: Skoda)
Dietmar Fund

Seit dem 5. Oktober können auch Taxi- und Mietwagenunternehmer, die einen Skoda fahren, über das Internet prüfen, ob ihr Fahrzeug von der Abgaswerte-Thematik betroffen ist. So umschreibt Skoda den Skandal um die Manipulationen von Abgas-Prüfstandswerten bei der TDI-Motorenbaureihe EA 189.

Die tschechische Marke hat eine Abfragemaske auf der Startseite ihres Internetauftritts eingebaut. Unter dem Stichwort Kundeninformation / Software für Dieselmotoren erfährt man nach Eingabe der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN), ob das eigene Fahrzeug betroffen ist oder nicht. Zu den laut Skoda weltweit betroffenen rund 1,2 Millionen Fahrzeugen gehören die auch mit einem Taxi-Paket verkauften Baureihen Roomster der Baujahre 2009 bis 2015, Octavia II der Baujahre 2009 bis 2015 und Superb II der Baureihe 2009 bis 2015.

Seat weist ebenfalls auf seiner Startseite auf die Eingabemaske für die Fahrgestellnummer hin. Sie ist dort unter dem Stichwort Dieselmotoren zu finden. Laut Seat erhalten betroffene Kunden nach Eingabe ihrer Fahrgestellnummer auch Informationen über eventuell nötige Maßnahmen. Dem Kunden entstünden keine zusätzlichen Kosten, teilt Seat mit.

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