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Von 0 auf 100 elektrisch





Wenn im Frühjahr die Natur zum Leben erwacht, wird auch der Audi A6 einen grünen Anstrich bekommen.

„Das Beste aus zwei Welten.“ Mit diesem Slogan charakterisiert Audi die A6 Hybrid-Limousine, der im ersten Quartal 2012 emissionsarm über die Straßen gleiten soll. Die Kraft sei dabei mit einem Sechs-Zylinder-Motor vergleichbar, während der Verbrauch dem eines Vierzylinders entspricht. In der Kombination ergibt das einen Hybrid-Audi, dessen 2.0 TFSI-Benzinmotor gekoppelt mit einer E-Maschine bis zu 245 PS kurzfristige Systemleistung und 480 Nm Drehmoment erreicht.

Das rein elektrische Fahren ist dabei sogar bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h möglich, so dass trotz der großen PS-Zahl der Verbrauch nur 6,4 Liter pro 100 Kilometer beträgt. Allerdings ist dieser Wert genauso wie die CO²-Emmission (146 Gramm/km) auch von jedem sparsamen Diesel erreichbar, auch wenn man dafür Leistungseinbußen hinnehmen muss.

Als Energiespeicher für den Elektromotor fungiert ein Lithium-Ionen-Batteriesystem, das im kollisionsgeschützten Bereich unter dem Gepäckraum platziert ist. Bei niedriger thermischer Belastung bezieht sie über ein Gebläse temperierte Luft aus dem Fahrzeuginnenraum. Steigt die Temperatur über einen bestimmten Wert, wird ein eigener Kältekreislauf aktiv, der an die Klimaautomatik des A6 Hybrid angekoppelt ist und einen separaten Verdampfer nutzt.

Bei ersten Testfahrten unserer Redaktion konnten wir uns zwischen drei Betriebsarten entscheiden: Der EV-Modus (ist unter gleichem Namen auch beim Toyota Prius im Einsatz) räumt den elektrischen Antrieb Vorrang ein, führt aber auch schneller zur Entladung der Batterie, wenn diese nicht ausreichend rekuperiert werden kann (Energierückgewinnung durch Bremsen). Im zu empfehlenden Automatikmodus „D“ werden beide Motoren nach optimalen Effizienzkriterien gesteuert. Der Modus „S“ und das manuelle Schalten der serienmäßigen „Tiptronic“ bewirken ein nahezu ausschließliches Fahren im Benzinmodus.

Damit soll der A6 Hybrid künftig allen Interessen gerecht werden. Sparsam und emissionsfrei vor allen Dingen im Stadtverkehr für die Umweltfans, sportlich und leistungsstark für die Überland-Raser. Ob sich beide Fahrstilvorlieben tatsächlich in einem Modell vermarkten lassen, wird der Frühling 2012 zeigen, wenn die ersten Verkaufszahlen vorliegen. Mitentscheidend für den Kaufwillen wird sicherlich auch der Preis sein. Audi selbst schweigt sich dazu noch aus, aber ein Bruttopreis von 50.000 Euro dürfte realistisch sein.

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