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BZP-Präsident findet Auktionsmodell unfair

Das Vorhaben des App-Vermittlers mytaxi, feste Vermittlungsgebühren durch einen variablen Satz zu ersetzen, stößt beim Branchenverband auf harte Kritik.

Mit dem Vorhaben, ab Februar die angeschlossenen Taxifahrer wählen zu lassen, welchen prozentualen Anteil an den Fahrtkosten sie als Vermittlungsgebühr akzeptieren, zeige der App-Vermittler mytaxi, dass es ihm nur um die Maximierung seines eigenen Profits gehe. Das schreibt Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP), sinngemäß in einer Pressemitteilung. Das Ausrufen eines ruinösen Wettbewerbs unter den Taxifahrern sei angesichts der dünnen Margen des Gewerbes und des drohenden Mindestlohns völlig verfehlt.

Außerdem sieht Müller die geplante Versteigerung von Taxifahrten als „Systembruch“, weil ja nicht der Taxifahrer, sondern der Unternehmer Partner von mytaxi sei. Wenn er es seinem Fahrer überlasse, eine prozentuale Vermittlungsgebühr einzustellen, werde das zu weiteren Anfahrtswegen führen, die die Betriebskosten des Taxiunternehmens erhöhten und nicht kundenfreundlich seien.


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