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Leiser Dieselmotor für den Minivan

Die behutsame Modellpflege bescherte dem Opel Meriva einen modernen Dieselmotor, der seinen komfortablen Charakter unterstreicht.

Opel hat seinen wahlweise vier- oder fünfsitzigen Minivan Meriva so behutsam überarbeitet, dass er das Vorgängermodell wahrlich nicht alt aussehen lässt. Nur an den etwas anders geformten Scheinwerfern, optionalem LED-Tagfahrlicht, einem dezent anders geformten Kühlergrill und Chromringen um die Nebelscheinwerfer herum ist der Neue vom Alten zu unterscheiden. Das wird ebenso nur Kennern der Marke auffallen wie die Heckleuchten, die in manchen Versionen mit LED arbeiten. Im Innenraum hat sich nur bei den Infotainment-Systemen etwas getan.

Gut für das mobile Gewerbe ist, dass Opel nun auch im Meriva nach und nach die betagten 1.3 CDTI von Fiat und 1.7 CDTI von Isuzu durch den selbst entwickelten 1.6 CDTI ablöst. Der Vierzylinder wurde bislang nur im Zafira und im Astra eingesetzt. Im Meriva tritt er zunächst mit 100 kW/136 PS zwischen 3.500 und 4.000/min an. In dieser Variante bietet er ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern bei 2.000/min.

Bei der Fahrvorstellung am 20. Januar 2014 rund um Wiesbaden präsentierte sich der Motor laufruhig und sehr gut gedämmt. Er tritt quirlig, aber ohne ein Turboloch an und wirkt harmonisch mit dem serienmäßigen Sechsganggetriebe zusammen. Opel hat die Schaltbox ebenfalls überarbeitet. Die Gänge lassen sich weich und präzise wechseln. Beim Meriva hat Opel der Versuchung widerstanden, den fünften und sechsten Gang so lang auszulegen wie bei anderen Modellen. Deshalb unterstützen die Stufung und die Spreizung der Gänge durchaus schaltfaules Fahren.

Vorerst müssen Taxi- und Mietwagenunternehmer, die eine Automatik wünschen, noch mit dem rauen 1.7 CDTI mit 81 kW/110 PS und der Sechsgang-Wandlerautomatik von Aisin/Warner Vorlieb nehmen. Dieses Duo wird einstweilen weiter angeboten, solange die Kombination des 1.6 CDTI mit der Sechsgang-Wandlerautomatik von Opel selbst noch nicht fertig entwickelt ist. Die gefiel im 1,4-l-Benziner durch weiche Schaltvorgänge beim Hoch- und beim Runterschalten.

Die Leistungsstufe 81 kW/110 PS möchte Opel wie auch den Bereich des bisherigen 1.3 CDTI mit dem 1.6 CDTI abdecken. Wann das der Fall ist und wann die neue Automatik mit dem modernen Dieselmotor kommt, wollten die Rüsselsheimer noch nicht sagen. Bis zum Sommer wird man aber in jedem Fall warten müssen.

Da sich im Cockpit nichts geändert hat, passt das bisher schon werkseitig angebotene Taxi- und Mietwagenpaket auch im modellgepflegten Meriva. Diese Information gab Ilona Köhler von Opel Special Vehicles (OSV), der Rüsselsheimer Umrüst-Tochter.


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