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Thema des Monats November 2015:

BZP-Forum Taxi-Zukunft - Taxiunternehmer sollten digital auffindbar sein

Mit dem bestehenden Ordnungsrahmen einen Abwehrkampf gegen neue Wettbewerber zu führen, wäre aussichtslos. Ein „weiter so“ wird nicht weiterführen. Vielmehr müssen Taxiunternehmer sicherstellen, dass sie als Mobilitätsdienstleister auch über die neuen Mobilitätsplattformen ansprechbar sind. Das waren wichtige Erkenntnisse, die das Forum Taxi-Zukunft vermittelte. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) veranstaltete es am Nachmittag des 18. November 2015 im Berliner Maritim-Hotel ProArte.

Von 13 bis 19 Uhr bot der Dachverband drei Themenblöcke zu technischen Herausforderungen, zu Mobilitätsplattformen und zu Erwartungen der Verbraucher zur Qualität und Sicherheit an. Jeder Block begann mit Eingangs-Statements der Referenten, die sich anschließend zu einer Diskussionsrunde unter Einbezug des Publikums auf dem Podium versammelten. In den Kaffeepausen konnten die Teilnehmer sich untereinander austauschen.

Mit die interessentesten Anregungen kamen von Dr. Tom Kirschbaum (Ally-App) und Dr. Eileen Mandir (moovel), die für zwei Mobilitätsplattformen sprachen. Bei beiden geht es darum, den Nutzern zu zeigen, mit welchen Verkehrsmitteln sie am schnellsten an ihr Ziel kommen. Im Falle der Daimler-Tochter moovel soll sogar das Bezahlen aller Teilschritte per App möglich werden. Laut Mandir haben die ersten Erfahrungen gezeigt, dass die moovel-Kunden nach einiger Zeit viel mehr Taxi fahren würden als zuvor. Daher sollten sich Taxiunternehmer in die Plattform entweder über mytaxi oder direkt über moovel integrieren.

Geradezu provokant war der Vorschlag des CDU-Politikers Thomas Jarzombek, den Preis einer Taxifahrt je nach der Auftragslage zu differenzieren. Er könne sich eine Schwankung von 20 bis 30 Prozent auch nach unten vorstellen, doch würden Politiker keine Verfünffachung des Preises in Zeiten starker Nachfrage akzeptieren, sagte Jarzombek.

Jarzombek und sein SPD-Kollege Lars Klingbeil stellten klar, dass sie nun vom mobilen Gewerbe Vorschläge für den weiteren Umgang mit dem Ordnungsrahmen erwarten. Klingbeil kündigte an, die SPD wolle im Dezember Standards für digitale Plattformen definieren. Man wolle dabei mit dem mobilen Gewerbe zusammenarbeiten.

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung bringt taxi heute demnächst. Eine Bildergalerie mit den wichtigsten Statements der Referenten ist unter www.taxi-heute.de zu finden.

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