Das verfügbare Kontingent war bereits an Taxiunternehmer verliehen, deren neuen W 212-er gerade in der Werkstatt zum Injektorenaustausch waren.
Auch Horst Wiedemann vom bundesweit tätigen Taxivermieter „TRP“ bestätigte auf Nachfrage von taxi heute kurzfristige Kapazitätsengpässe rund um Weihnachten und Sylvester- also wiederum zu umsatzstarken Zeiten. Insgesamt allerdings habe man fast immer mit einem adäquaten Ersatztaxi helfen können: Einer E-Klasse W 211, von denen man sich aufgrund der lukrativen Abverkaufsaktion kurz vor Bekannt werden des Problems genügend Modelle angeschafft hatte. „Darüber hinaus hatte uns auch die Daimler-Vertriebsorganisation zwanzig E-Klassen vom Typ W 212 (mit ausgetauschten Injektoren!) zur Verfügung gestellt, in die wir die taxispezifischen Ausrüstungen einbauten und die wir auf unsere Servicestationen verteilten“, berichtet Herr Wiedemann.
Durch diese Maßnahmen konnte Mercedes einen größeren Aufschrei unter den Taxiunternehmern verhindern, obwohl manche nicht nur einmal, sondern bis zu fünfmal zum Injektorenwechsel in die Werkstatt mussten. Glaubt man den Einträgen in manchen Auto-Foren, werden „haltbare“ Injektoren wohl erst im Laufe dieses Monats von Delphi produziert.
Sind diese Geschichten Balsam auf die Seelen derjenigen Unternehmer, die niemals gleich zur Einführung eines neuen Modells zuschlagen? Kaufen bald gar keine Kunden mehr ein neues Modell?
Wir wollen genau dies von Ihnen bei unserer Frage des Monats wissen: Warten Sie erstmal die Kinderkrankheiten eines neues Taximodells ab oder wollen sie zu den ersten gehören, die darin Fahrgäste befördern? Über diesen
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