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Assistenten lassen Reparaturkosten steigen

Laut einer Studie der Versicherer verhindern Fahrerassistenzsysteme weniger Schäden als erhofft und steigern oft die Reparaturkosten.


Fahrerassistenzsysteme haben auf viele Unfälle keinen Einfluss, verhindern weniger Schäden als erhofft und lassen sogar die Reparaturkosten steigen. Diese Bilanz zieht eine Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), auf die das Goslar Institut hinweist. Es steht dem Versicherer HUK Coburg nahe.

Laut den GDV-Experten ändere auch der beste Notbremsassistent nichts an den physikalischen Gesetzen, die den Bremsweg eines Autos bestimmten. In Baustellenbereichen oder bei widriger Witterung könnten die elektronischen Helfer an ihre Grenzen stoßen. Zudem würden viele Autofahrer die Systeme nicht ständig nutzen.

Wenn bei einem Unfall teure Sensoren oder Kamerasysteme beschädigt würden, könne das gleich ins Geld gehen. Den Austausch einer Windschutzscheibe verteure ein Assistenzsystem um rund 30 Prozent.

Insgesamt errechneten die GDV-Experten, dass Fahrerassistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen den Schadenaufwand bis 2035 im Vergleich zum Referenzjahr 2015 maximal um 7 bis 15 Prozent senken könnten. Die Kfz-Haftpflichtschäden könnten zwischen 9 und 20 Prozent abnehmen, die Kaskoschäden nur zwischen 3 und 7 Prozent.

Am meisten tragen offenbar Park- und Rangierassistenten zur Verringerung von Schäden bei, gefolgt von Notbremsassistenten. Deutlich weniger wirkungsvoll sind hingegen Autobahnpiloten und Spurhaltesysteme. Deren Anschaffung hielten die Versicherer für wenig sinnvoll, schließt das Goslar Institut.

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) wird derweil nicht müde, immer wieder auf das seines Erachtens segensreiche Wirken der Fahrerassistenzsysteme hinzuweisen. Seine Kampagne steht unter dem Motto „Bester Beifahrer“.


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