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Taxigewerbe hat die höchste Niedriglohn-Quote

87 Prozent der Taxifahrerinnen und Taxifahrer, die in Betrieben mit mindestens zehn Beschäftigten arbeiten, waren 2010 ihrem Verdienst nach dem Niedriglohnsektor zuzuordnen, hat das Statistische Bundesamt ermittelt.

Die Erhebung der Struktur der Arbeitsverdienste (Verdienststrukturerhebung) 2010 basiert auf Angaben für 1,9 Millionen abhängig Beschäftigte in Betrieben des produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs mit zehn und mehr Beschäftigten. Sie wird alle vier Jahre von den statistischen Ämtern durchgeführt.

Im Jahr 2010 arbeiteten demnach 20,6 % dieser Beschäftigten für einen Niedriglohn. Im Jahr 2006 lag der Anteil noch bei 18,7 %. Der Abgrenzung des Niedriglohnbereichs wurde eine international verwendete Definition zugrunde gelegt. Danach liegt Niedriglohn vor, wenn der Verdienst eines Beschäftigten kleiner als zwei Drittel des mittleren Verdienstes aller Beschäftigten, ist. Die so für 2010 bestimmte Grenze lag bei 10,36 Euro brutto pro Stunde.

Die Branche mit dem höchsten Niedriglohn-Anteil war nach Angaben des Statistischen Bundesamts das Taxigewerbe: Hier arbeiteten 87 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer für einen Niedriglohn – dicht gefolgt von dem Friseurhandwerk (85,6 %) und dem Reinigungsgewerbe (81,5 %).


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