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Daimler sucht nach einer Sprachregelung

Die Veröffentlichung eines Brandbriefes des Taxi-Bundesverbands BZP an den Daimler-Vorstand Dr. Zetsche erhöht den Druck auf den Konzern.

Mittlerweile berichten nämlich nicht mehr nur Fachmagazine wie taxi heute, sondern auch die überregionale Presse über die Empörung, die seitens des BZPs im besagten Schreiben kundgetan wurde. Man „schäume vor Wut“, seit die finanzielle Beteiligung durch die Daimler-Tochter car2go an myTaxi bekannt wurde.

Der BZP hatte den Brief bereits am 23. Januar verfasst, wartet aber bis heute auf eine Antwort. Warum das so ist, hat die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) herausgefunden. In einem heute im Wirtschaftsteil erschienenen Artikel mit dem Titel „Schäumend vor Wut“ wird ein Sprecher des Konzerns mit den Worten „Wir nehmen das sehr ernst“ zitiert. Man ringe derzeit noch nach einer Sprachregelung.

Im genannten Beitrag kommt allerdings auch myTaxi-Gründer Sven Külper zu Wort: „Wir haben das Projekt beim BZP schon vorgestellt, als es erst eine Idee war“, berichtet Külper der FAZ-Redakteurin. „Insgesamt waren wir fünfmal dort, auch als die Software schon fertig war. Dann kam ein offizielles Nein. Das ist jetzt gute zwei Jahre her.“


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