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Frage des Monats
Wie würden Sie ein Verbot der Umsatzbeteiligung bei Fahrerlöhnen bewerten?
Das wäre die Chance für einen Neuanfang
56% (68 votes)
Das wäre der Untergang der Mehrwagenbetriebe
44% (53 votes)
Total voters: 121
Februar 2012
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Kommentare
Wenn 50% der Konzessionen eingezogen werden kann eine Alternative zur Umsatzbeteiligung funktionieren. Dann wird es endlich ein Unternehmermarkt geben und die schwarzen Schafe unter den Fahrern bleiben auf der Strecke. Fürs Kaffeetrinken und am Flughafen rumstehen hat kein Mehrwagenunternehmer in diesem Land Geld ! Eine fixe Entlohnung könnte allerdings den Wettbewerb zwischen den Vermittlungszentralen anfeuern denn dann trennt sich die Spreu vom Weizen. Eine vernünftig aufgestellte Zentrale mit ordentlichen Fahrzeugen und Fahrern kann sich am Markt entsprechend positionieren und so einen gewissen Umsatz "garantieren". Allerdings ergibt sich dann wieder das Problem mit der Fahrzeugabdeckung weil einer Zentrale eventuell zu wenige Fahreuge angeschlossen sind und somit der Kunde wieder auf der Strecke bleibt. Es muss also an mehreren Schrauben gedreht werden damit eine Veränderung passiert. LG aus München
Leider hängt das Taxigewerbe sehr von Glück und Zufall ab. Und wenn halt weder Glück noch Zufall es wollen, kommt nach einer Stunde Wartezeit die Arztfahrt für EUR 5,70 - nach einer weiteren Stunde Wartezeit die Rückfahrt des Patienten wiederum für EUR 5,70. Da hilft die beste Motivation, das neueste und sauberste Auto, der freundlichste Fahrer im Sonntagsanzug nichts - es kommt wie's kommt! Für den Unternehmer bedeutet dies, dass er einfach keinen festen Stundenlohn bezahlen kann. Die Insolvenz wäre vorprogrammiert. Ich habe das Glück, einen gewissenhaften Fahrer zu haben, es könnte auch anders sein. Wer könnte dann garantieren, dass der Fahrer die von mir bezahlten Stunden auch wirklich arbeitet und nicht in irgendeinem Cafe sitzt?? Eine Kontrolle ist praktisch nicht möglich. Grüße aus MUC