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Frage des Monats

Juni 2011
Sollten Taxi- und Mietwagenunternehmer ihre Fahrer bei selbstverschuldeten Karosserieschäden an den Reparaturkosten beteiligen?
Ja
82% (245 votes)
Nein
18% (52 votes)
Total voters: 297
Juni 2011
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Kommentare

Hallo zusammen, ich bin Voll Hallo zusammen, ich bin Voll und Ganz dafür, dass sich die Fahrer an einem selbstverschuldeten Unfall beteiligen sollten. Ich muss dazu sagen, dass ich dass ebenfalls im Jahr 2009 eingeführt habe und komme ganz gut klar damit. Auch die Fahrer haben dafür Verständnis. MfG S.Z.
Schäden ... aus meiner Sicht sind die EIGENEN Schäden durchaus im Rahmen des unternehmerischen Risikos tragbar. Schließlich habe ich es selbst in der Hand, wie teuer ich reparieren lasse. Auch führt die Beteiligung an den Schäden der eigenen Karosse dazu, dass Fahrer die Schäden noch weniger melden als eh schon, und man immer die schlechte Stimmung im Betrieb hat, wer denn jetzt der Schuldige war. Was aber existenzbedrohend ist, sind die immens hohen Versicherungsprämien, die schlichtweg unbezahlbar sind, wenn die Quote entsprechend schlecht ist. Deswegen zahlen meine Fahrer max. 250.- für selbstverschuldete FREMD-Schäden. Hier gibt es auch nicht die Suche nach dem verantwortlichen Fahrer. SelbstGEMELDETE Eigenschäden bleiben frei! Die Eigenschäden haben wir inzwischen aber auch mit unserer Software ZIPPUS im Griff MfG P. Köhl
Schäden Das wird bei uns bereits seit Jahren so gehandhabt, der Mitarbeiter trägt allerdings nur die Kosten bis zur Höhe der Selbstbeteiligung der Versicherung. Taxi+Mietwagen Götz
Schäden Ein Selbstbehalt in Höhe von 500 € geht Arbeitsrechtlich durch. Allerdings bei einer Klage vor dem Arbeitsgericht muss schon grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden.
Schäden Ich bin dafür das fahrer die einen Unfall selbst verschuldet haben zumindest den Betrag der Selbstbeteiliung zu erstatten haben. Dies habe ich auch bereits mehrfach durchgezogen und erstaunlicherweise auch vor dem Arbeitsgericht Recht bekommen. Bei vielen Fahrern mangelt es nämlich an der notwendigen Aufmerksamkeit beim Fahren, frei nach dem Motto "Ist ja nicht meine Karre" In meinem unternehmen sind solche Schäden seit der Einführung dieser Regelung drastisch zurück gegangen. Bodo Siegel Taxi - Roxheim
Ihr seid echt cool! Zahlt Ihr Euren Fahrern auch prämien wenn der Unfall durch ein Fremdverschulden entstanden ist ud Ihr dabei Profit macht? Oder beim Kilometerrückwärtrennen über Nacht? Setzt Euch doch einfach mal wieder öfter selbst ans Steuer und an die Halteplätze und versucht Euer Geld wirklich mal zu verdienen! "Unternehmer" Kennt Ihr überhaupt das Wort unternehmerisches Risiko? Oder arbeitet Ihr immer noch nach "Mafia-Methoden"! Ihr habt in den meisten Städten so einen schlechten Ruf und merkt dieses nicht einmal!
Selbstbeteiligung Ich zahle meinen Kolleginnen und Kollegen monatlich eine Prämie für unfallfreies Fahren! Diese entfällt bei Schäden max. in Höhe der Selbsbeteiligung bei der VK!
Ihr seid echt cool! Dem Fahrer für einen unverschuldeten Unfall eine Prämie zahlen? Von was, träumst Du denn? Bei einem Verkehrsunfall wird betriebliches Vermögen beschädigt. Das muss man mal so trocken sehen. Wenn`s der eigene Fahrer war, dann sollte er eben eine Eigenbeiligung - bei mir sind das 10% des Schadens, maximal € 500,00 - zahlen. Wenn ein fremder Dritter den Schaden verursacht hat, zahlt sowieso die eintrittspflichtige Versicherung. Warum dem Fahrer eine Provi zahlen, es wurde in beiden Fällen nur Betriebsvermögen zerstört, was im Eigentum der Firma steht und eben nicht in dem des Fahrers. Kapiert?
Dachschaden Gebt ihr euren Fahrern auch Gewinne aus Unfällen weiter? Mein "EX" (Mehrwagenunternehmer) hat sie immer schön für sich behalten. Über Haftungsfragen entscheiden alleine die Arbeitsgesetze und andere Gesetze nach geringer, mittlerer und grober Fahrlässigkeit. Also ist alleine schon die Fragestellung hier ein Versuch des Bundesverbandes hier Politik zu machen. Wahrscheinlich "zahlt" ihr auch eine Lohnabrechnungs-inklusive 'Fehlgeldentschädigung' (ist ja eh nur virtuelles Geld)und kassiert trotzdem noch die 20 Euro, die ein Fahrer aus Versehen dem Fahrgast zuviel zurückbezahlt hat.Aber sich dann aus dem umlagefinanzierten Erstattungsgeld der Kassen zusätzlich diesen "Lohnbestandteil" bei Lohnfortzahlung auszahlen lassen, gelle? Kleiner versteckter Versicherungsbetrug. Und dann wundert ihr Euch, wenn eure Angestellten sagen: "Ich war's nicht....!"
Ruhig blut...Einzelfallentscheidung macht Sinn Ich finde, man muß hier beide Seiten betrachten: Die des Fahrers und die des Unternehmers. Es gibt selbstverschuldete Unfälle und Unfällchen, die einfach jedem mal passieren können und die evt. auch schon mal dem Unternehmer unterlaufen sind. Typischer Fall: Man kassiert und lässt den Fahrgast aussteigen, hat beim Anhalten auch die Begrenzungssteine einer Stichstraße gesehen. Dann geht in dem Moment der Funk oder das Telefon, Fahrauftrag in entgegengesetzter Richtung. also: Rückwärtsgang rein und ein Wendeversuch... ratsch... Zierstreifen im Stoßfänger! Kann jedem mal passieren, oder? Was anderes ist das, wenn ein und der selbe Fahrer jede Woche was produziert. Dann ist eine finanzielle Beteiligung sicherlich nachvollziehbar. Nicht aber wenn ein Fahrer fast 10 Jahre ohne Schramme gefahren ist und dann mal etwas passiert. Einzelfallentscheidung eben....
Gehts noch? Wenn ein Fahrer nach langjähriger Tätigkeit einen Schaden verursacht dann gehört das zum Unternehmerischen Risiko. Schließlich gibt es dafür klare Rechtliche Vorgaben an die man sich halten sollte. Wenn ich die Seite des Fahrers betrachte, würde ich bei dem Einkommen das ich Erzielen kann sofort die Brocken schmeißen falls mein Chef mir Geld wegen ner Beule abziehen will. Es gibt viele Unternehmen aber nur wenige gute zuverlässige Fahrer. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie es zu einem Bonussystem kommen kann. Ein Fahrer der für seinen Schadenträchtigen Fahrstiel bekannt ist, bekommt von mir keinen Schlüssel. Der Arbeitgeber entscheidet wer mit dem Auto auf die Straße darf. Fazit meinerseits: Klare Absage.
Unfälle reduzieren und Versicherungsbetrug ausschließen So kann man die Unfälle reduzieren und dem Versicherungsbetrug entkommen. Habe von nem Unternehmer gehört, dass sein Angestellter bei dem eigenen Kumpel hinten aufgefahren ist..... Außerdem gehört eine gewisse Verantwortung dazu... viele Fahrer rasen in 30er Zonen mit 80 durch oder fligen über Pflastersteine. Es reich wenn der Unternehmer den Motor- und Getriebeschaden kompensieren muß
Wenn man bedenkt, wieviel ein Wenn man bedenkt, wieviel ein Fahrer verdient und wieviele KM und Stunden er leisten muss, um von diesem Job leben zu können, grenzt es schon an Unverschämtheit, von ihm noch Geld für seinen, beim Einsatz für die Firma möglicherweise verursachten Schaden zu verlangen. Klare Ausnahme: Grobe Fahrlässigkeit...da muss jeder zahlen, weil das muss nicht sein !
Unternehmer sind alle geldgeil Viele Unternehmer sind geldgeil, betrügen den Staat, zahlen keine Sozialabgaben. Keine Beteiligung an Unfallkosten!
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