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Frage des Monats

April 2014
Wie denken Sie über den Mindestlohn, der zum 01.01.2015 kommen soll?
Der Mindestlohn wird zu einer Marktbereinigung führen.
42% (171 votes)
Nur mit einer ordentlichen Entlohnung wird es gelingen, die Qualität des Taxi-Gewerbes zu steigern.
39% (156 votes)
Der Mindestlohn wird viele Unternehmer zur Aufgabe zwingen.
36% (147 votes)
Ich mache mir bereits Gedanken über die Umsetzung in meinem Betrieb.
27% (108 votes)
Ich weiß überhaupt nicht, wie ich das in meinem Betrieb umsetzen soll.
21% (86 votes)
Der Mindestlohn wird dazu führen, dass sich verstärkt Fahrer selbstständig machen.
20% (80 votes)
Ich habe zusammen mit Kollegen die Erhöhung unseres örtlichen Taxitarifs beantragt.
14% (56 votes)
Total voters: 403
April 2014

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Kommentare

Erhöhung des Örtlichen Taxitarifs

Erschreckend das erst so wenige die Erhöhung beantragt haben.

Hoffentlich wissen die Kollegen wie ein Taschenrechner funktioniert.

Wir stehen am Fuss eines Berges, die Lawine hat sich bereits gelöst, sollte man sich da nicht langsam mal bewegen ???

Mit kollegialen Grüßen

AS

Der Kollege AS hat recht -

Der Kollege AS hat recht - erscheckend! Warum wird nicht auch vom Verband auf eine Tariferhöhung gedrängt! Auch hier kann ich mich AS nur anschliessen: Einige Unternehmer sehen das ein wenig blauäugig!

Gruss

TG

Jetzt ist Schluss mit 5,00€ Stundenlohn.

 Die Unternehmer verdinen genug, jetzt ist die Zeit gekommen das die Fahrer auch was in die Tasche haben. 

Dieser Geistesblitz aus

Dieser Geistesblitz aus Berlin werden unsere Fahrgäste bezahlen müssen.Ich gehe davon aus, dass 100% Tariferhöhung kommen muss ,besser wäre ein deutschlandweiter Einheitstarif. Das Gejammer der Krankenkasse kann ich jetzt schon hören obwohl sie eine staatlich garantierte Mindesteinnahme haben. Bin sehr gespannt wie das noch weiter geht.

Gruss

KB

Mindestlohn

 die wichtigste Frage vorweg:

kommt der Mindestlohn zum 1.1.15?
(wenn ja für alle Bereiche?)

dann sollte eine "automatische" Tariferhöhung 
seitens der LRA vorbereitet werden, die dann pünktlich zu Neujahr in Kraft tritt.

der Aushilfsfahrer bekommt 8,50 "auf die Hand"
und der festangestellte Fahrer 8,50 brutto?
 

 

MfG

Gernot Galonska

Mindestlohn

Der Schuss wird nach hinten losgehen. Entgegen dem Kommentar des Gastes vom 17.04.14 15.31 Uhr verdienen auch die Unternehmer nicht ,, genug ". Meine Fahrer haben durch die Bank weg ( Stunde 2,50 bis 6,50 Brutto ) mehr mit nach Hause genommen als ich ( 3-6 T€ im Jahr Netto, bin selbst auch bis zu 240 Stunden im Monat gefahren ). Meinen Entschluss alle Fahrer zu entlassen habe ich bis jetzt nicht bereut da ich nur noch für den ,,Blödsinn" zahlen muss den ich selber verzapft habe.

Die Verordnungen, Tarife und die Konzessionsvergabe sollten sich grundsätzlich betriebswirtschaftlichen Erfordernissen anpassen. Wieso soll ich alle meine Fahrzeuge 16 Tage im Monat bereitstellen wenn nur an 8 Tagen im Monat erhöhter Bedarf ist. Da zu jedem Fahrzeug auch ein Fahrer gehört ( oder auch Selbstständiger ) sollte dann nicht durch den VO-Geber diese Bereitstellung vergütet werden. Zur Zeit leisten wir doch als ,,Unternehmer" Frohnarbeit für die Kommunen. Ich als Unternehmer kann nicht entscheiden für welchs Entgeld ich mein Material, meine Fahrer und mich anbieten darf ( man behält sich sogar vor mir einen Dienstplan aufzudrücken ), ich muss Geld ausgeben ( 200 € = zwei Tagesumsätze ) das ich nicht habe damit auch die schwarzen Stossstangen eines gebraucht gekauften Fahrzeuges in RAL 1015 glänzen. Wenn die Behörde das so wünscht dann soll Sie doch bitte auch die Kosten tragen. Dem Kunden ist das doch egal, der will vernünftig von A nach B gefahren werden.Erst wenn auch ich als selbstfahrender Unternehmer durchgehend mehr als € 8,50 die Stunde verdienen kann, bin ich auch in der Lage einem angestellten Fahrer/-in diesen Lohn zahlen zu können.

Meine Auslastung liegt derzeit bei etwa 20 % ( deswegen bin ich der Meinung das der VO-Geber bei dem derzeitigen Überangebot bei seinem Verlangen dieses noch zu Erhöhen in dem ich meine anderen 3 Fahrzeuge auch noch bereitstellen soll, auch zu bezahlen hat ). Da wäre eine Möglichkeit das Überangebot drastisch zu reduzieren, auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere Kunde dann halt kein Taxi mehr bekommt. Desweiteren muss mit jeder Fahrt so viel Geld umgestzt werden können, das ich die Betriebskosten und den Fahrerlohn überhaupt erwirtschaften kann, was bedeuten würde das ich, gerade bei Funkfahrten, nicht mehr unter € 10,00 meine Diesnste anbieten kann. Denn die jetzigen Tarife lassen ja den Zeitfaktor völlig ausser Acht. Derzeit realisiere ich etwa 100 Fahrten im Monat die eigentlich sittenwidrig entlohnt werden. ca. € 4,50 Umsatz bei einem Zeiteinsats von bis zu 20 Minuten ( vovon dann auch noch die Vermittlungsgebühr zu bezahlen ist. Da kann selbst ein 5. Klässler erahnen, das damit, selbst bei Vollauslastung, kein wirtschaflicher Betrieb möglich ist. Was bedeuten würde für kurze Strecken die Fahrpreise drastisch zu erhöhen ( = weniger Fahrten ) oder der VO-Geber zahlt dafür einen Ausgleich wenn er will das der Kunde für einen Kilometer Fahrt nicht mehr € 4,50 zahlt.

Fakt ist wir müssen mehr betriebswirtschaftlich denken und handeln und dieses auch von  der Politik einfordern. Das das schwierig ist sehen wir ja am BER der immer mehr Gelder verschlingt. Wir können aber so nich arbeiten, da uns solche Steuereinnahmen wie der Politik leider nicht zur Verfügung stehen.

Hören wir doch endlich auf  uns die Taschen immer noch selber vollzulügen. Bei uns ist es doch schon lange fünf nach 12. Nun gibt uns die Politik mit dem Mindestlohn doch endlich eine Steilvorlage mit der doch auch jeder ;;Selbsständige" selbst die letzte Kostenposition ( den LOHN ) in die Hand bekommt, um eine Kosten / Nutzen Rechnung vorzunehmen und Rahmenbedingungen und Tarife einzufordern, die die Erwirtschaftung ermöglicht.

Upps bei mir hat gerad der Osterhase geklingelt. Ick muss dann mal. Liebe Grüsse von AnNe aus Potsdam

Hoffe der OH war auch bei Euch fleissig

 

Gerechter Lohn für ordentliche Arbeit! Es wird höchste Zeit, dass ein flächendeckender Mindestlohn in Deutschland eingeführt wird. Niemand hat das Recht jemand 4h zu bezahlen, ihn jedoch 8h und mehr pro Tag arbeiten zu lassen. Dies ist derzeitig nämlich der Fall, weil in der Regel eine Taxifahrt nach der Zielerreichung wieder zum Ausgangspunkt / Startpunkt führt. Dies alles in der selben Zeit, jedoch ohne Umsatz. Ich kann es nicht verstehen, wie lange sich diese Ungerechtigkeit die Taxiunternehmen selbst aber auch die Taxifahrer gefallen lassen haben. Eine einfache Handwerkerstunde kostet heutzutage durchschnittlich mindestens 50 - 60 € (Brutto). Überträgt man dies auf eine Arbeitsstunde eines Taxifahrers, so müsste dieser in einer Arbeitszeit von 0,5 h einen Umsatz von 50 – 60 € erzielen. Lassen sich erhöhte Taxipreise von den Kunden nicht mehr bezahlen, dann muss der Staat BRD handeln und die Taxiunternehmen entweder durch Subventionen (wie im Linienverkehr und Regionalverkehr üblich) oder durch Reduzierung der Steuer- und Lohnnebenkostenabgaben unterstützen. Gleiches gilt für Krankenkassen und Co., welche einen seit Jahren mit Kilometerpreisen abspeisen, die eine Deckung der Kosten für die Fahrzeuge, die Tilgung der Pacht- und Kreditverträge für den Firmensitz, die Fahrer und Büroangestellten, die Versicherungspolicen, die Betriebsmittel, … nicht mehr ermöglichen. Es wird höchste Zeit, dass sich in unserem Gewerbe endlich etwas tut und die Hungerlohnzahler und 450 € Arbeitsvertragshändler im Mietwagenbereich in die Schranken gewiesen werden. Gerechter Lohn für ordentliche Arbeit! Ja zu 8,5 € / h! Taxiunternehmer aus Dresden, Sachsen
Die beschließenden Organe haben mehr als das fünffache an Entgelt als wir Taxler. Es ist also kein Wunder, daß diese Leute an Realitätsverlust leiden. Aber solange wir die wählen und bezahlen, haben wir es nicht besser verdient. N Taxler aus Trier
Mindestlohn

In seinen Überlegungen die Tarife massiv zu erhöhen um die Kosten für den Mindestlohn damit abzufedern, vergessen die Verbände allen voran der BZP, unsere Kundschaft. Alternativen zum Taxi gibt es zumal in den Großstädten mit Car2go, Uber und Wundercar wahrlich schon genug. Mit Tariferhöhungen von 25 Prozent und darüber, treiben wir unsere Kundschaft in die Arme dieser Alternativen. Zudem sind derart massive Tariferhöhungen politisch überhaupt nicht durchsetzbar. Die angedachcten massiven Tariferhöhungen werden verpuffen, wenn uns unsere Kundschaft von der Fahne geht. Diese Überlegungen scheint der BZP zu vernachlässigen. Nachdem Verbände und Behörden kläglich versagt haben und die Zugangsvorraussetzungen zur Erteilung einer Taxi-bzw.Mietwagenkonzession noch immer die gleichen sind wie vor 50 Jahren, als es Car2go, Uber, Blacklane und Wundercar noch nicht gab, wird es höchste Zeit das dramatisch hohe Überangebot an Taxen und Mietwagen in den Großstädten zu bereinigen. Den Mindestlohn betrachte ich daher als  Instrument  endlich eine Flurbereinigung durchzuführen und die Zahl der Konzessionen auf ein erträgliches Maß zurückzuführen. Wir wollen nicht mehr der Mülleimer des Arbeitsmarktes sein. Der Mindestlohn bietet uns die Chance, das auch für besser qualifiziertes Personal das Taxi-und Mietwagengewerbe durchaus attraktiv wird.. Anstatt den Mindestlohn zu beklagen und darauf ziemlich einfallslos mit Tariferhöhungen zu reagieren, sollten unsere Unternehmer ihre Betriebskosten auf den Prüfstand stellen. Muß es immer ein Auto mit dem Stern auf der Motorhaube sein und warum nicht auch mal über die Anschaffung eines ein Erdgas- oder Hybridfahrzeugs nachdenken? Der Begriff Controlling scheint für viele Unternehmer ein Fremdwort zu sein. Die kennen noch nicht einmal die unterschiedlichen Kraftstoffverbräuche ihrer Fahrer und wundern sich das alle 30.000 KM die Bremsbelege ausgetauscht werden müssen. Mir ist die dumpfe Forderung nach massiven Tariferhöhungen jedenfalls entschieden zu simpel und zu einfallslos und gerade zu gefährlich,weil sie damit verdeckt, womit sich viele Unternehmer noch gar nicht beschäftigt haben.Nämlich mit der Optimierung ihrer Betriebsabläufe und der Minimierung ihrer Betriebskosten!

Mindestlohn

 Das Problem ist nicht der Mindestlohn,  sondern das Gewerbe selbst. Wenn ich sehe, wie die Fahrgäste verschreckt werden und von einer Beförderung abgehalten, schlecht behandelt und beschissen werden! Sie werden förmlich in die Arme anderer Anbieter getrieben in der Hoffnung dort besser bedient zu werden. Und solchen Fahrern soll der Mindestlohn gezahlt werden? In Osnabrück kann der nicht einmal erwirtschaftet werden. Neben 150 Taxis haben wir noch so 70 Mietwagen. Wegen mangelnder Kontrolle herrscht hier ein Hauen und Stechen, jeder ist sich selbst der Nächste und nach mir die Sintflut. Hier wüten auch noch reichlich schwarze Schafs (Exfahrer, die mit ihrem Priavatwagen Personenverkehr in erheblichem Umfang betreiben, ohne eine Genehmigung und ohne Kosten, mit denen das Taxigewerbe leben muß), Taxis aus anderen Tarifgebieten und, und, und.... man lässt uns alleine. Hauptsache, jeder hat demnächst seinen Fiskaltaxameter, damit der letzte Cent noch rausgepresst werden kann. 

mindestlohn im taxigewerbe

ich als angestellter fahrer eines taxiunternehmens im land brandenburg habe momentan einen stundelohn von 5 euro + leistungsprozente. dieser lohn muss lt. firmencheff mit einem mindestumsatz erbracht werden, ansonsten geht man mit einem umsatzminus aus dem monat, was letzendlich bedeutet, dass ich in der nachfolgenden zeit von einem eventuellem mehrumsatz nicht profitiere. das unternemerische risiko wird somit auf den fahrer abgewälzt. nun kann man der ansicht sein wenn ein unternemer mitarbeiter anstellt muss er sie auch bezahlen, aufgrund seiner auftragslage. Aber seine wagen auf die strasse zu stellen und den fahrern sich selbst zu überlassen und dann zu erwarten das die umsätze kommen ohne ausreichend firmeneigene aufträge zu vergeben, ist in meinen augen schäbig. wegen dieser haltung befürworte ich den den mindestlohn. sicherlich ist es nicht einfach für den unternehmer doch hat er sich zu mühen, um die auftagslage so zu gestalten dass seine angestellten ein humanes auskommen haben von dem sie leben können, ohne 6 tage woche mit täglich 10-12 stunden. ansonsten ist die firma es nicht wert dazusein. die zeiten in der sich arbeitgeber auf den knochen der angestellten dumm und dämlich verdient haben ist mit einführung des mindestlohnes hoffentlich vorbei. JEFF

mindestlohn
ein aspekt der vielleicht noch nicht diskutiert wurde:
die taxifahrer sind die am schlechtesten zu überwachenden arbeitnehmer. das einzige mittel um sie zum fleißigen arbeiten zu bringen ist der leistungslohn. dieses mittel entfällt beim mindestlohn. ein durchschnittlicher stundenumsatz von mindestens 20.€ ist zumindest in den großstädten nicht zu erzielen. also ist es egal ob ich 5€ oder 10€ umsatz erziele. radikal zu ende gedacht: wozu funken, ich schalte mein funkgerät ab. im sommer suche ich mir einen schattigen halteplatz in den außenbezirken. wozu in die laute innenstadt fahren? am straßenrand winkende fahrgäste übersehe ich natürlich. eine kleine pause zu hause gönne ich mir auch noch. meine täglichen einkäufe erledige ich natürlich während der arbeitszeit. abends klage ich dann beim chef über die schlechte geschäftslage und kassiere mit bedauern für 8 stunden 67.- € bei einem umsatz von 48€. 

ernsthaft gesprochen: bei einführung des mindestlohns entfällt jeglicher anreiz zu arbeiten, die fahrer haben keinen biss mehr. ich werde meine fahrer also zum 31.12.14 aus betrieblichen gründen kündigen, selbst wenn obriges szenario nicht zutreffen sollte, denn 20€ stundenumsatz werden sie nicht schaffen und ein geringerer umsatz ist für mich betriebswirtschaftlich völlig uninteressant.

mindestlohn und mehrwagenunternehmer

nur soviel zu meinem vorverfasser, wenn hier jemand faulheit nachgewiesen hat, ist genau er es. er hat keinen biss. genau er sollte sich abrackern um kunden für seine fahrer zu akquirieren. ein mitmensch mit solch pessimistischen ansichten ist ein mieser firmencheff. eigentlich haben wir das sklavenhaltertum hinter uns. gib deine angestellten frei und schinde dich allein fürs spärliche du bist deine mitarbeiter nicht wert. wahrscheinlich hast du gegenüber deinen fahrgästen ebenso verachtene ansichten, da brauchst du dich wegen mangelnder aufträge nicht wundern. JEFF

 

 

 

 

 

 

mindestlohn

 Mindestlohn erhöht die Qualität des Taxigewerbes,nur gute ehrliche Fahrer werden bleiben.

Taxi Mindestlohn 8,50 Euro Dieser Betrag ist für einen angemessenen Lebensunterhalt zu wenig. Ich habe nur wenige Schichten im Monat bei denen ich diesen Betrag nur geringfügig nicht erreiche. Diese überzogene Jammerei von Unternehmern, ach ja Unterlasser, ist nicht mehr zu ertragen. ich kenne als Fahrer das Geschäft schon seit 1973. wenn den Taxibetrieb Betreibern die Ertragslage nicht gefällt können Sie das Unternehmen schliessen und einer anderen Tätigkeit nachgehen. Niemand ist in München gezwungen einen Taxibetrieb aufrechtzuerhalten. Diese Leute werden sich dann sehr anstrengen müssen um den gleichen Betrag zu verdienen den Sie jetzt als Unternehmerlohn entnehmen. Ich weiss die Lösung!! Wenn Sie es wissen wollen dann kontaktieren Sie mich. Ich fast jede Nacht zuverlässig im Dienst.
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Taxi-Experte ist eine Compactlösung im Bereich der Abrechnungssoftware, die speziell für das Taxi- und Mietwagengewerbe...
 

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