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Frage des Monats

Dezember 2013
Wie viele der rund 800 Genehmigungsbehörden in Deutschland wären Ihrer Einschätzung nach personell und fachlich in der Lage, die Umsätze von Taxibetrieben auf wirtschaftliche Plausibilität zu überprüfen?
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Total voters: 141
Dezember 2013

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Kommentare

Genehmigungsbehörden

 In der Lage, die wirtschaftliche Plausibilität der Taxibetriebe zu überprüfen, müßten letztlich alle Genehmigungsbehörden sein. Andernfalls wäre ihre Aufsichts- und Genehmigungstätigkeit eine reine Schaufensteraktion, das Geld nicht wert, was sie für ihre Verwaltungsakte verlangen.

Woran es fehlt, ist das Interesse der Behörde sich überhaupt mit dieser Materie zu befassen!!!!

Sinnlose Frage Die allermeisten Unternehmer haben nur mit einer Genehmigungsbehörde zu tun und ganz wenige vielleicht mit 2 oder 3 , wenn Sie mal umgezogen sind oder in 2 Kreisen Konzessionen haben sollten. Wie soll man nun die anderen 797 Genehmigungsbehörden beurteilen wozu Sie in der Lage sind oder auch nicht ? Also ist diese Frage Sinnlos und bringt keine Erkenntnisse die irgendjemand hilft. Vielmehr sollten wir uns alle mal überlegen wie man in Zukunft die Konzessionsausgabe handhaben sollte. Dabei haben beide Möglichkeiten Ihre vor und Nachteile: Entweder man gibt die Beschränkungen auf und die Folge ist ein gesunder Wettbewerb der bestimmt dazu führt das die unrentablen Betriebe langfristig vom Markt verschwinden werden. Oder man erhöht die inzwischen weicher gewordenen Beschränkungen. Dies fördert den Konzessionshandel so das diejenigen die Ihren Betrieb veräußern sich eine Goldene Nase verdienen können. Und Neu Unternehmer ohne großes Eigenkapital haben dann kaum noch eine Chance ein Betrieb neu zu eröffnen. Und diejenigen die dann vor Konkurrenz geschützt sind haben natürlich durchaus die Möglichkeit gut zu verdienen. Nur die Frage ist :Ist es ehrlich verdientes Geld wenn man es nur dadurch verdient das man andere daran hindert diesen Beruf auszuüben ????? viele Grüße aus Norddeutschland
Genhemigungsbehörden

Eigentlich keine. Denn dazu müsste man rechnen können. Solange ich als ,,Taxiunternehmer" für € 4,50 ( Funkfahrten ( dafür gehen dann auch noch bis zu 2 Euronen für die Vermittlung drauf )) bis zu25 Minuten für einen Fahrgast tätig sein darf kann ich gar kein Auskommen haben. Dann werden wir auch noch verpflichetet mit jeder Taxe ( zu der dann auch noch ein Fahrer gehöhrt und bezahlt werden will ), ohne dem Prinzip von Angebot und Nachfrage zu folgen, unserer Betriebspflicht nachzukommen. Da der VO-Geber hierfür aber mit keinerlei Vergütung aufwartet unterliegt doch das Taxigewerbe noch nicht einmal dem Terminus Sklaverei ( denn der Sklave hat wenigstens was zu Essen bekommen ). Wir sind doch eigentlich gar keine Unternehmer sondern Scheinselbstständige.

Nicht einem Selbstständigen wird vorgeschrieben wie oft und wie lange er seinen Laden öffnen soll, in welcher Farbe er seinen Fuhrpark oder Geschäft zu halten hat und das er sich, seine Produkte und Dienstleistungen für Preise zu Verkaufen hat die sich gar nicht Rechnen können ( siehe oben ). Auch wird niemanden Vorgeschrieben nicht mit Subuntenhemern zu Arbeiten ( sofern Sie die Vorraussetzungen erfüllen ) bzw. Filialen zu Übertragen, zu Vermieten ect.. Es ist doch schon ein Unding das wenn ich mein Auto mal mehr als 24 Stunden nicht bereithalten will oder kann die Behörde informieren müsste. Mal nen Wochenende frei machen ohne Jemanden bescheid sagen zu müssen ( ich glaube das müssen nur Taxi - ,, Unternehmer " ).        Wäre ja alles nicht so schlimm wenn uns der ,, Boss " ein Einkommen in Höhe seiner Angestellten Fahrer ( Bus und Bahn, ect. ) gönnen würde.

Bei der derzeitigen Sitte die Städte mit 30-iger Schildern zuzupflastern müsste und würde ich sofort den Preis anpassen müssen da sich dadurch die Umsätze pro Stunde Verringern und dementsprechend auch die Gewinne - aber ich glaube selbst das bischen wird uns nicht mehr gegönnt.

Im übrigen bräuchten wir Deutschlandweit keine Konzessionsbeschränkung wenn man die Erteilung davon Abhängig machen würde das 66 % der Unternehmer ein Einkommen von z.Bsp.  Netto über € 1200,00 / Monat bei einer 40 Stunden Woche nachweisen können und die die darunter liegen, plausible Erklärungen bringen könnten ( dies natürlich auch für Mietwagen !) warum nicht. Dasselbe natürlich auch für Mehrwagenbetriebe und Ihre angestellten Fahrer. Dann hätten wir am 31. keinen Taxibetrieb mehr in Deutschland, es sei denn das Fahrzeug wäre bezahlt und sonst auch keine Verbindlichkeiten offen.

Wir sind als Gewerbe leider zu schwach, da sich zu viele von uns mit einem Einkommen in Höhe von Hartz IV zufrieden geben, obwohl wir bei der Zeit die wir aufbringen und bei der Verantwortung eigentlich mehr nach Haus bringen müssten als der Sachbearbeiter aus der Genehmigungsbehörde der einem lieber nötigt € 200,00 auszugeben damit schwarze Stossfänger in Hellelfenbein glänzen, damit der Neu Beschaffte Wagen auch ein Taxi sein darf. Ich bin der Meinung wer sowas will, sollte das auch selber Bezahlen, sei es nun die Farbe des Wagen oder die Bereitstellung der ganzen Flotte, obwohl gar kein Bedarf dafür da ist. ( Die leeren Busse und Bahnen in der Nacht werden ja auch bezahlt )

Da wir aber trotz allem schön Steuern zahlen ( Mineralöl-, Öko- und Versicherungssteuer ect. ) hat natürlich keiner der Entscheidungsträger Bock drauf die Kuh die er so fleissig melken kann ohne Sie zu füttern - satt zu bekommen.

Ich hatte im übrigen mal im Hamburger Amt für Arbeitsschutz angefragt ob denn die Taxitarife nicht auch Verboten gehöhren, da ja die Kunden meist nur die Kilometer bezahlen und nicht auch die Zeit, da bekam ich zur Antwort , man wäre nicht für die Tarife Verantwortlich ,. Bloss das das ja gar nicht meine Frage war.

Nun, genug gelabert.

AnNe wünscht einen schönen 3. Advent und weiterhin knitterfreien Flug

 

 

Genehmigungsbehörde Müssten die Genehmigungsbehörden das eigentlich? Man muss jährlich zum Eichamt, mit einem 7 Stelligen Taxameter/Wegstreckenzähler und einem plausiblen Gesamtkilometer durchschnitt der von diversen Gutachtern ermittelt werden kann (z.b. 1,00€) wird dem Betrug Grenzen gesetzt. Ist das Taxi 80000 km gefahren, sind mindestens 80000 € Umsatz gemacht worden. Manipulation an Taxametern oder Wegstreckenzählen müssen mit Haftstrafen ohne Bewährung geahndet werden. Dann trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.
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Taxi-Quittung mit Durchschlag und fortlaufender Rechnungsnummer. Gemäß §37 BOKraft mit Angaben des Fahrpreises, Art der Fahrt,...
 

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